Die Differenzkonzeption wurde als Reaktion auf die Defizithypothese von Basil Bernstein entwickelt, die annimmt, dass bestimmte soziale Gruppen über unzureichende sprachliche Fähigkeiten verfügen. Die Differenzkonzeption hingegen geht von der Annahme aus, dass verschiedene soziale Gruppen unterschiedliche Sprachformen und -stile entwickeln, die an ihre spezifischen sozialen und kulturellen Kontexte angepasst sind. Die Differenzkonzeption hat wichtige Implikationen für die Forschung zu Sprache und Bildung, da sie darauf hinweist, dass die Bewertung von Sprachfähigkeiten nicht allein anhand standardisierter Normen erfolgen sollte. Stattdessen sollte die Vielfalt der Sprachformen und -stile anerkannt und gefördert werden. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zur Differenzkonzeption als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.