Der Fremdvergleichsgrundsatz ist ein wichtiges Instrument, um die steuerliche Behandlung von Verrechnungspreisen innerhalb eines Konzerns zu regeln. Er soll sicherstellen, dass die Verrechnungspreise so bemessen werden, dass sie den Bedingungen entsprechen, die zwischen unabhängigen Dritten vereinbart worden wären. Dies ist insbesondere bei internationalen Konzernen von Bedeutung, um Doppelbesteuerung und Steuervermeidung zu vermeiden. Die Anwendung des Fremdvergleichsgrundsatzes kann jedoch komplex sein, insbesondere bei der Bestimmung der Verrechnungspreise für immaterielle Wirtschaftsgüter oder bei der Bewertung von Geschäftsbeziehungen zwischen Konzernunternehmen. Es gibt verschiedene Methoden zur Bestimmung der Verrechnungspreise, wie die Wiederverkaufspreismethode oder die Kostenaufschlagsmethode. Der Fremdvergleichsgrundsatz ist auch Gegenstand von internationalen Abkommen und Richtlinien, wie dem OECD-Übereinkommen über die Vermeidung der Doppelbesteuerung. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum Fremdvergleichsgrundsatz als PDF und eBook bei GRIN, viele auch als Print-on-Demand.