Die Rechtsphilosophie von Gustav Radbruch ist geprägt von seiner sogenannten Radbruchschen Formel, die versucht, die Beziehung zwischen Recht und Gerechtigkeit zu klären. Diese Formel hat zu intensiven Debatten in der Rechtsphilosophie geführt, da sie die Frage aufwirft, unter welchen Bedingungen Gesetze als ungerecht angesehen werden können und wann sie daher nicht angewendet werden sollten. In der Forschung wird auch das Spannungsverhältnis zwischen Recht und Moral bei Radbruch untersucht, das für das Verständnis seiner Theorien von zentraler Bedeutung ist. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu Gustav Radbruch als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.