Die Theorie der Hegemonialmacht geht auf Antonio Gramsci zurück und beschreibt die Fähigkeit einer dominanten Macht, ihre Interessen und Werte durchzusetzen, ohne auf offene Gewalt zurückgreifen zu müssen. Im Kontext der internationalen Beziehungen wird die Hegemonialmacht oft mit dem Konzept der unipolaren Weltordnung in Verbindung gebracht, in der eine einzige Macht die Vormachtstellung innehat. Die Debatte um die Hegemonialmacht ist in der Wissenschaft sehr aktiv und berührt Fragen der Machtverteilung, der Stabilität des internationalen Systems und der Rolle von Institutionen und Normen. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook bei GRIN, viele auch als Print-on-Demand.