Die Theorie des Homo homini lupus basiert auf der Annahme, dass der Mensch von Natur aus egoistisch und aggressiv ist. Dies führt zu einem Zustand des permanenten Konflikts, in dem jeder versucht, seine eigenen Interessen durchzusetzen. In der Politikwissenschaft wird dieser Begriff verwendet, um die Notwendigkeit von Gesetzen und Institutionen zu begründen, die den Menschen vor sich selbst schützen sollen. Die Diskussion um den Homo homini lupus ist eng mit der Frage nach der menschlichen Natur und der Legitimation von Macht verbunden. Während einige Theorien den Menschen als von Natur aus kooperativ und friedlich sehen, betont der Homo homini lupus die dunkle Seite der menschlichen Natur. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.