Die Theorie des race to the bottom basiert auf der Annahme, dass Staaten oder Regionen ihre Steuern und regulatorischen Anforderungen senken, um Unternehmen anzuziehen und Investitionen zu fördern. Dies kann jedoch zu einer Spirale nach unten führen, bei der die Staaten oder Regionen immer weitere Konzessionen machen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine zentrale Frage in der Forschung ist, ob dieser Wettbewerb zu einer optimalen Allokation von Ressourcen führt oder ob er zu einer Verschlechterung der Lebensbedingungen und einer Abnahme der Steuereinnahmen führen kann. Der race to the bottom ist eng mit anderen wirtschaftlichen und politischen Phänomenen verbunden, wie der Globalisierung und der Deregulierung. In der Praxis zeigt sich der race to the bottom in verschiedenen Formen, wie zum Beispiel im Steuerwettbewerb zwischen Staaten oder in der Konkurrenz um Investitionen in bestimmten Branchen. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.