Die Erzählung des Titurel ist geprägt von der Darstellung der höfischen Minne und der Kritik an den gesellschaftlichen Normen der Zeit. Die Forschung diskutiert die Frage, ob der Titurel als eine kritische Ironie gegenüber dem höfischen Minnebild zu verstehen ist oder ob es sich um eine wegweisende Vision handelt. Der Titurel steht auch im Kontext der Intertextualität, da Wolfram von Eschenbach auf andere Werke, wie den Parzival, Bezug nimmt. Die Analyse des Titurel bietet Einblicke in die literarischen und gesellschaftlichen Strukturen des Mittelalters. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum Titurel als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.