Die Völkerschauen waren ein wichtiger Teil der kolonialen Repräsentationspolitik und dienten dazu, die Überlegenheit der europäischen Kultur zu demonstrieren. Sie waren auch ein Mittel, um die Bevölkerung für die koloniale Expansion zu mobilisieren und die kolonisierten Völker als 'anders' und 'unterlegen' darzustellen. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Völkerschauen konzentriert sich auf die Analyse ihrer Funktionen, Auswirkungen und der damit verbundenen Diskurse. Zentrale Fragen sind dabei, wie die Völkerschauen zur Konstruktion von Rassismus und Exotismus beigetragen haben und welche Rolle sie in der Geschichte der Menschenzurschaustellungen spielen. Vertiefe dich in die wissenschaftlichen Arbeiten zu Völkerschauen, die bei GRIN als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, erhältlich sind.