Die Theorie der Communitas wurde von dem britischen Anthropologen Victor Turner entwickelt, der sie als eine Art von anti-strukturellem Zustand beschrieb, in dem die sozialen Normen und Regeln außer Kraft gesetzt werden. Dieser Zustand kann in verschiedenen Kontexten auftreten, wie zum Beispiel in Ritualen, Festen oder anderen gemeinschaftlichen Ereignissen. Die Bedeutung der Communitas liegt in ihrer Fähigkeit, soziale Barrieren zu überwinden und eine tiefere Verbundenheit zwischen den Individuen zu fördern. In der Forschung gibt es jedoch auch Debatten über die Auswirkungen der Communitas auf die soziale Ordnung und die Frage, ob sie als subversiver oder konformistischer Faktor angesehen werden kann. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.