Die Etikettierungstheorie basiert auf der Annahme, dass gesellschaftliche Normen und Werte nicht objektiv sind, sondern durch soziale Interaktionen und Kommunikation konstruiert werden. Durch die Etikettierung bestimmter Verhaltensweisen oder Eigenschaften als abweichend oder normal werden Individuen und Gruppen in ihre soziale Rolle gezwungen und ihre Identität geprägt. Die Etikettierungstheorie ist ein wichtiger Teil der soziologischen Theoriebildung und hat zahlreiche Anwendungsfelder in der Sozialen Arbeit, der Kriminologie und der Devianz- und Kriminalitätsforschung. Vertiefe dich in die Etikettierungstheorie und ihre Bedeutung in der Soziologie und lies die entsprechenden wissenschaftlichen Arbeiten als PDF oder eBook bei GRIN, viele davon auch im Print-on-Demand-Verfahren erhältlich.