Das NetzDG ist ein Beispiel für die Herausforderungen, die der digitale Raum für den Rechtsstaat darstellt. Die schnelle Verbreitung von Inhalten im Internet und die Grenzen der juristischen Zuständigkeit machen es schwierig, effektive Regulierungen zu erstellen. Zentrale Fragen in der Diskussion um das NetzDG sind die Abgrenzung zwischen zulässiger Meinungsäußerung und unzulässiger Hetze sowie die Rolle von Algorithmus und menschlicher Überprüfung bei der Entscheidung, welche Inhalte entfernt werden sollen. In der Forschung gibt es verschiedene Ansätze, das NetzDG zu bewerten und zu verbessern. Einige Autoren argumentieren, dass das Gesetz nicht weit genug geht, um Hass und Hetze im Internet zu bekämpfen, während andere befürchten, dass es die Meinungsfreiheit unangemessen einschränkt. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesen und anderen Aspekten des NetzDG als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.