Die Theorie des kollektiven Handelns von Mancur Olson ist ein wichtiger Ansatz zur Erklärung der Bereitstellung von Kollektivgütern. Sie besagt, dass Individuen in einer Gruppe tendenziell nicht bereit sind, zur Finanzierung eines Kollektivgutes beizutragen, wenn sie dessen Nutzen auch ohne eigene Beiträge genießen können. Dies führt zu einem free-rider-Problem, das die Bereitstellung von Kollektivgütern behindert. In der Forschung werden verschiedene Lösungsansätze diskutiert, um das free-rider-Problem zu überwinden und die Bereitstellung von Kollektivgütern zu fördern. Dazu gehören staatliche Eingriffe, wie Subventionen oder Regulierungen, sowie die Schaffung von Anreizen für individuelle Beiträge. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.