Inhaltsverzeichnis Seite I
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS I
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
SYMBOLVERZEICHNIS VI
ABBILDUNGSVERZEICHNIS X
1 EINLEITUNG 1
1.1 Einführung in die Problemstellung 1
1.2 Grundlagen zur Konzeption eines Informationssystems zur Projektkalkulation 2
1.2.1 Controlling - Planung, Kontrolle, Informationsversorgung 2
1.2.2 Die Informationsbedarfsanalyse als wichtiger Aspekt des Informations-
versorgungsprozesses 4
1.3 Darlegung der Vorgehensweise 9
2 RAHMENBEDINGUNGEN AUS DEN GEGEBENHEITEN DER 'XX XXXX 12
2.1 Vorstellung der Xxxxxxxxx xxxx 12
2.2 Die Ausgangssituation im Produktbereichscontrolling CR 13
2.2.1 Grundsätzliches zur Produkt- und Fertigungsstruktur 13
2.2.2 Aufgaben und Prozesse im Rahmen des Produktbereichscontrolling CR 13
2.2.3 Grundsätzliches zur Kalkulationssystematik im Produktbereichscontrolling CR 16
2.2.4 Vorstellung und Analyse der DV-Systeme im Produktbereichscontrolling CR 17
2.2.4.1 Analyse der DV-Unterstützung bei der Erzeugniskalkulation durch Excel 18
2.2.4.2 Analyse der multidimensionalen Datenbank im Erzeugniscontrolling 28
2.2.5 Darstellung des Prozesses Quartalsweise Kalkulation 36
2.2.5.1 Inhalt und Ziel des Prozesses 37
2.2.5.2 Prozessablauf und Prozessbestandteile 40
2.3 Implikationen aus den Gegebenheiten der Xxxxxxxxx xxxx 42
3 PLANUNG UND KONTROLLE IM KONTEXT DER ENTWICKLUNGSBEGLEITENDEN
PROJEKTVERFOLGUNG 46
3.1 Konzeptionelle Beiträge zur Gestaltung der Planung und Kontrolle des Produkterfolges
w ährend der Entwicklungsphase 47
3.1.1 Planung und Kontrolle von Erfolgsgrößen 47
3.1.1.1 Begriffsklärungen 47
3.1.1.2 Planung und Kontrolle unter systemtheoretischen Gesichtspunkten 49
3.1.2 Frühzeitige Beeinflussung von erzeugnisspezifischen Erfolgsgrößen durch das
Kostenmanagement 52
3.1.2.1 Konzept des Kostenmanagement 52
3.1.2.2 Bestandteile des Kostenmanagement 54
3.1.2.3 Ansatzpunkte und konzeptionelle Schwerpunkte des produktbezogenen
Kostenmanagement 55
Inhaltsverzeichnis Seite II
3.1.3 Konzepttheoretische Implikationen 58
3.2 Die Produktkalkulation als Instrument der Erfolgsplanung im Kontext der
entwicklungsbegleitenden Projektverfolgung 61
3.2.1 Die Produktkalkulation bei der Xxxxxxxxx xxxx 63
3.2.1.1 Aufbau der Produktkalkulation bei der Xxxxxxxxx xxxx 63
3.2.1.1.1 Die Produktkalkulation auf Werksebene 63
3.2.1.1.2 Die Produktkalkulation auf Unternehmensebene 66
3.2.1.2 Prämissen der Produktkalkulation bei der Xxxxxxxxx xxxx 69
3.2.2 Gestaltung von Analyse- und Auswertungsmöglichkeiten bei der Produktkalkulation 71
3.2.2.1 Kennzahlen und Kennzahlensysteme als Instrumente zur Analyse von
Sachverhalten 71
3.2.2.2 Aufbau zusätzlicher Kennzahlen zur Produktkalkulation im Kontext der
entwicklungsbegleitenden Neuanläuferverfolgung 73
3.2.3 Implikationen aus der entwicklungsbegleitenden Produktkalkulation 82
3.3 Die Kontrollrechnung als Instrument der Erfolgskontrolle im Kontext der
entwicklungsbegleitenden Projektverfolgung 84
3.3.1 Ziele einer Abweichungsanalyse im Sinne eines wirkungsvollen Kostenmanagement 84
3.3.2 Ausgewählte Aspekte zur Aufspaltung von Abweichungen 86
3.3.3 Auswahl einer Methode zur Aufspaltung der Abweichungen 88
3.3.4 Gestaltung der Abweichungsanalyse 91
3.3.5 Implikationen aus den Aspekten der Kontrollrechnung 93
4 DV-GESTÜTZTE INFORMATIONSVERSORGUNG DES MANAGEMENT DURCH
CONTROLLING -INFORMATIONSSYSTEME 95
4.1 Einordnung von Controllinginformationssystemen in die Landschaft der betrieblichen
Informationssysteme__________________________________________________________ 95
4.2 Komponenten eines Managementinformationssystems als Controlling-informationssystem
im Kontext der entwicklungsbegleitenden Projektverfolgung 98
4.2.1 Die Aufbereitung und Speicherung von Informationen durch eine Datenbank 99
4.2.1.1 Der Aufbau multidimensionaler Datenstrukturen 100
4.2.1.2 Ausgewählte Besonderheiten multidimensionaler Datenstrukturen 103
4.2.1.3 Ein Vorgehensmodell zur Erstellung von Datenbanken als Bestandteil von
Managementinformationssystemen 104
4.2.2 Die Aufbereitung und Abgabe von Informationen durch ein Berichtssystem 106
4.2.2.1 Grundlegende Aspekte eines Berichtswesens im Kontext der
entwicklungsbegleitenden Neuanläuferverfolgung 106
4.2.2.2 Berichtserstellung durch die multidimensionale Analyse- und
Navigationstechniken 109
4.3 Informationstechnische Implikationen 111
5 KONZEPTION UND PROTO TYPISCHE IMPLEMENTIERUNG EINES
CONTROLLING -INFORMATIONSSYSTEMS ZUR ENTWICKLUNGSBEGLEITENDEN
NEUANL ÄUFERVERFOLGUNG 112
5.1 Zusammenführung der Anforderungen an die Gestaltung eines Controlling-
informationssystems zur entwicklungsbegleitenden Neuanläuferverfolgung 112
Inhaltsverzeichnis Seite III
5.2 Erstellung eines Idealkonzeptes zur DV-technischen Umsetzung einer
entwicklungsbegleitenden Neuanläuferverfolgung 114
5.2.1 Aufbau einer multidimensionalen Datenbank zur Erfolgsplanung und -kontrolle 116
5.2.1.1 Die Darstellung der Basisdimensionen 116
5.2.1.1.1 Die Abbildung der Erzeugnisstruktur 116
5.2.1.1.2 Die Abbildung des Betrachtungszeitraumes und der
Planungsphasen 120
5.2.1.2 Die Darstellung der Hyperwürfel für die Speicherung der Prämissen 121
5.2.1.3 Die Abbildung der Produktkalkulation 124
5.2.1.3.1 Die Hyperwürfel zur Abbildung der Produktkalkulation auf
Werksebene 124
5.2.1.3.2 Die Hyperwürfel zur Abbildung der Produktkalkulation auf
Unternehmensebene 127
5.2.1.4 Die Abbildung der Kontrollrechnung 132
5.2.1.4.1 Der Hyperwürfel zur Abbildung der Kontrollrechnung auf
Werksebene 132
5.2.1.4.2 Der Hyperwürfel zur Abbildung der Kontrollrechnung auf
Unternehmensebene 135
5.2.1.5 Darstellung optionaler Aspekte 137
5.2.2 Gestaltungsempfehlungen für ein Berichtswesens zur Erfolgsplanung und -kontrolle 139
5.3 Darlegung der prototypischen Implementierung zur entwicklungsbegleitenden
Neuanl äuferverfolgung 142
5.3.1 Darstellung der multidimensionalen Datenbank zur Erfolgsplanung und -kontrolle 143
5.3.2 Darstellung des Berichtswesens zur Erfolgsplanung und -kontrolle 147
5.3.3 Darstellung der Transformationskomponente zur Bewirtschaftung der
multidimensionalen Datenbank 151
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK 154
LITERATURVERZEICHNIS 155
Abkürzungsverzeichnis Seite IV
Abkürzungsverzeichnis
DV EA EOP End of Production
FGK
GAB
GmbH
HYPCUBE1
HYPCUBE3
IS
JAHR JPY K_ART_WK
KALKJAHR
KALKOBJ
KALK_POS
KMOD
KOSTART
KST_WK
krp
Abkürzungsverzeichnis Seite V
LK Kaufmännischer Leiter der Xxxxxxxxx xxxx
OLAP
OLTP OTP PBES PEA PLCC PuK QA QK_ABW
QK_ABW_WK
QK_EX_R
QK_KALK
QK_TAR_WK
QK_WK
QUARBER
SGD
SGK SMD
STAND
STAND_B STAND_P TARIFART
TTM
ZfbF
Symbolverzeichnis Seite VI
Symbolverzeichnis
bnk db2 db4 db5 e_infra e_voraus e_z_um eeko eeko_el eeko_me eeko_sw ewak f
fbk fek_f fek_v fek_wak fek_zu_f fek_zu_v finanz_k fracht_wk_ez
fracht_wk_vs
fp gar_k i k Index für die Kostenstelle k
liz n m mat mat_eur mat_g mat_jpy mat_myr mat_sgd mat_wak mat_zu mgk_v mgk_f mat_usd mlz modul
Symbolverzeichnis Seite VII
p phek phek_f phek_v pm_k prov_k s_ae_k se so_pro_k sr versand_k ws_f ws_v wvk t_kst_w t r
t rb
tp tr St
v_gb_k
v
verw_k vt vtk_f vtk_v werb_k x
ACC_K Accountkosten im Volumen
E_VORAUS E_Z_UM EEKO EEKO_EL
Symbolverzeichnis Seite VIII
EEKO_SW EF_INT ENTW_BE_INT
EZ FBK FBK_INT FEK_BE_INT
FEK_V FEK_WAK FEK_ZU_F FEK_ZU_V FINANZ_K FRACHT_BE_INT Gesamtkosten in Prozent
GAR_K
Jahr Jahr K_BE_INT Anteil der beeinflussbaren Kosten an den Gesamtkosten in Prozent
LOS_INT MAT
MAT_BE_INT Anteil der beeinflussbaren Materialkosten an den Gesamtkosten in Prozent
MAT_EUR MAT_G MAT_JPY MAT_MYR MAT_SGD MAT_WAK MAT_ZU MGK_V MGK_F
Symbolverzeichnis Seite IX
MLZ Maschinenlaufzeit in Minuten im Volumen MODUL Modulkosten im Volumen
PHEK Planherstellkosten im Volumen PHEK_V variable Planherstellkosten im Volumen PHEK_F fixe Planherstellkosten im Volumen PM_K PM-Kosten im Volumen PROV_K Provisionskosten im Volumen
T rb Maschinenrüstzeit in Minuten im Volumen
TP V_GB_K VERSAND_K Versandkosten im Volumen Version Version der Plankostenleiste VERSION Platzhalter für die Kalkulationsversion im Dateinamen
VTK_F fixe Vertriebskosten Werk im Volumen VTK_V variable Vertriebskosten Werk im Volumen
Abbildungsverzeichnis Seite
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Bestandteile eines PuK-Systems
Abb. 2: Informationskongruenz - Zusammenhang von Angebot, Nachfrage und Bedarf
Abb. 3: Aspekte der Informationsqualität
Abb. 4: Methoden der Informationsbedarfsermittlung
Abb. 5: Matrixdarstellung zum Aufbau der Arbeit
Abb. 6: Darstellung des TTM Prozesses, Angebotsphase
Abb. 7: Darstellung des TT-MProzesses, Entwicklungsphase
Abb. 8: Darstellung des Gesamtzusammenhangs der DV-Systeme KMOD 03, der multi-
dimensionalen Datenbanken sowie der Deckungsbeitragsblätter
Abb. 9: Eingabebereich im KMOD 03 für die Grunddaten einer Kalkulation
Abb. 10: Übersicht über alle gültigen Eingaben im Kopfbereich des KMOD
Abb. 11: Eingabebereich für die Kostenpositionen im KMOD 03
Abb. 12: Bewertung des Arbeitsblattes Kalkulation im KMOD 03
Abb. 13: Ausschnitt aus dem DB-Blatt des KMOD 03
Abb. 14: Bewertung des Arbeitsblattes DB-Blatt im KMOD03
Abb. 15: Bewertung der Excel Vorlage KMOD 03
Abb. 16: Verwendete multidimensionale Datenbanken zur Unterstützung im Erzeugniscontrolling
bei der Xxxxxxxxx xxxx
Abb. 17: Bewertung des Datenwürfels Hypcube1
Abb. 18: Fehlerhaftes Element in der Dimension Datei aufgrund eines Formelfehler im KMOD 03
Abb. 19: Bewertung des Datenwürfels Hypcube3
Abb. 20: Auswertungsbeispiel aus dem Eurcube2
Abb. 21: Bewertung des Datenwürfels Eurcube2
Abb. 22: Detailansicht der Entscheidungssituation
Abb. 23: Allgemeiner Ablauf der Quartalsweisen Kalkulation
Abb. 24: Darstellung des grundsätzlichen Entscheidungsvorganges
Abb. 25: Anforderungen an ein Informationssystem zur Projektkalkulation aus den Gegebenheiten
der Xxxxxxxxx xxxx
Abb. 26: Der Erfolgsbegriff auf Basis des Zielansatzes
Abb. 27: Einfacher Regelkreis allgemeiner Art
Abb. 28: Übersicht über Kontrollarten
Abb 29: Ausgewählte Problemstellungen während des Produktlebenszyklus
Abbildungsverzeichnis Seite
Abb. 30: Konzepttheoretische Anforderungen an ein IS zur Produktkalkulation -
Zusammenfassung der deduktiven Analyse wissenschaftlicher Konzepte
Abb. 31: Kostenarten des Werkes im Kalkulationsschema der Xxxxxxxxx xxxx
Abb. 32: Variable Positionen der Erzeugniskalkulation bei der Xxxxxxxxx xxxx
Abb. 33: Fixe Positionen der Erzeugniskalkulation bei der Xxxxxxxxx xxxx
Abb. 34: Verdichtungsmöglichkeiten bei Kennzahlen
Abb. 35: Einteilung der Kosten- und Erlösarten in lebenszyklusspezifische Kategorien
Abb. 36: Übersicht über die neu entwickelten Kennzahlen für die Produktkalkulation
Abb. 37: Allgemeine Abweichung bei zwei multiplikativ verknüpften Größen
Abb. 38: Darstellung faktisch nicht existenter Abweichungen im Zwei-Größen-System
Abb. 39: Kriterien zur Bewertung von Methoden der Abweichungsabspaltung
Abb. 40: Einteilung der Kostenarten nach den Kriterien Beeinflussbarkeit und
Verantwortungsbereich
Abb. 41: Beispiel zum Grundgedanken der Abweichungsanalyse im Rahmen eines
produktbezogenen Kostenmanagement
Abb. 42: Pyramide betrieblicher Informationssysteme
Abb. 43: Unterstützungserfordernisse in den Phasen des Managementprozesses
Abb. 44: Architekturkomponenten multidimensionaler Informationssysteme - ein Referenzmodell
Abb. 45: Auswahl einer Zelle in einem Hyperwürfel
Abb. 46: Darstellung betriebswirtschaftlicher Standarddimensionen
Abb. 47: Allgemeiner Ablauf bei der Erstellung einer Datenbank
Abb. 48: Grundfragen zur Gestaltung eines Berichtswesens
Abb. 49: Beispiel zur hierarchischen Navigation
Abb. 50: Beispiel zur hierarchischen Navigation - Drill-across
Abb. 51: Beispiel zur Analyseoperation Dice
Abb. 52: Analyse durch Umstrukturierung der Ansicht
Abb. 53: Zusammenfassende Darstellung aller Anforderungen an das Informationssystem zur
Projektkalkulation
Abb. 54: Gesamtzusammenhänge in dem Idealkonzept eines Controllinginformationssystems zur
entwicklungsbegleitenden Neuanläuferverfolgung
Abb. 55: Modellierung der Produkthierarchie in ADAPT
Abb. 56: Übersicht über die Bezeichnungssystematik innerhalb der Dimension KALKOBJ
Abb. 57: Beispiel zur nachträglichen Aufteilung eines Projektes in Teilprojekte
Abb 58: Beispiel zur Attributierung der Dimension KALKOBJ
Abbildungsverzeichnis Seite
Abb. 59: Modellierung der Planungsstände und der zeitlichen Dimension in ADAPT
Abb. 60: Beispieldaten für den Hyperwürfel QK EX R
Abb. 61: Modellierung des Hyperwürfels für die Prämissen zu den Wechselkursen in ADAPT
Abb. 62: Modellierung des Hyperwürfel für die Prämissen zu den Kostenstellentarifen der Werke
in ADAPT
Abb. 63: Beispiel für den Hyperwürfel QK TAR W
Abb. 64: Gesamtzusammenhänge für die DV-technische Umsetzung der Werkskalkulation
Abb. 65: Beispiel zur Funktionsweise des Hyperwürfel QK WK
Abb. 66: Beispielhafte Zusammenstellung von Regeln für den QK WK
Abb. 67: Modellierung des Hyperwürfels QK WK für die Abbildung der Kalkulation auf
Werksebene in ADAPT
Abb. 68: Teilmodellierung I der Dimension KALK POS in ADAPT
Abb. 69: Teilmodellierung II der Dimension KALK POS in ADAPT
Abb. 70: Teilmodellierung III der Dimension KALK POS in ADAPT
Abb. 71: Beispiel zu den Auswertungsmöglichkeiten mit der Dimension KALK POS
Abb. 72: Modellierung des Hyperwürfel QK ABW WK für die Abbildung der Kontrollrechnung
auf Werksebene
Abb. 73: Beispiel zu den Auswertungsmöglichkeiten mit dem Hyperwürfel QK ABW WK
Abb. 74: Modellierung des Hyperwürfels QK ABW für die Abbildung der Kontrollrechnung auf
Unternehmensebene
Abb. 75: Beispiel zu den Auswertungsmöglichkeiten mit dem Hyperwürfel QK ABW
Abb. 76: Beispiel für den Effekt einer Gültigkeitsdimension
Abb. 77: Beispielhafter DB5-Verlauf für ein Erzeugnis
Abb. 78: Beispielhafte Kostenstrukturdarstellung für ein Erzeugnis
Abb. 79: Beispielhafte Abweichungstreppe für den DB5 eines Erzeugnisses
Abb. 80: Darstellung der Integration der prototypischen Implementierung in das bestehende DV-
Konzept des Produktbereichscontrolling CR
Abb. 81: Modellierung des Hyperwürfels QUARBER für die Abbildung der
Kalkulationssystematik auf Unternehmensebene
Abb. 82: Beispiel zu den Auswertungsmöglichkeiten mit dem QUARBER auf aggregierter Ebene
Abb. 83: Beispiel zu den Auswertungsmöglichkeiten mit dem QUARBER auf Erzeugnisebene
Abb. 84: Kalkulationschart, Ansicht Angebotsphase
Abb. 85: Kalkulationschart, Ansicht Entwicklungsphase
Abb. 86: Bericht Überleitung - Darstellung eines Beispiels
Abb 87: Modellierung der Attributserweiterung der Dimension DATEI
Abbildungsverzeichnis Seite
Abb 88: Ansicht des Hauptmenüs des Add-Ins zur Steuerung der A blage einer Quartalskalkulation
Einleitung Seite 1
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Problemstellung
Unternehmen, die als Zulieferer in einem Geschäftsfeld tätig sind, dass ein Übergewicht an Herstellern gegenüber den Kunden aufweist, müssen sich dem verstärkten Kostendruck durch die angespannte Konkurrenzsituation stellen. Dies gilt auch für Branchen, in denen keine Standardprodukte für den anonymen Markt sondern Auftragsentwicklungen als Leistung angeboten werden. Die Anbieter in diesem Segment müssen zwei grundlegenden Problemstellungen gegenübertreten. Während der Angebotsphase ist es notwendig, den Konkurrenzanbietern mit Kostenvorteilen und technischer Kompetenz zu begegnen, um einen Entwicklungsauftrag zu erhalten. Die größte Schwierigkeit liegt folglich in der Schätzung der Kosten für die Entwicklung und Herstellung des Produktes sowie der Ausarbeitung eines technischen Konzeptes im Rahmen der technologischen Möglichkeiten des Unternehmens, so dass ein konkurrenzfähiges Angebot abgeben werden kann. Nach Erhalt eines Auftrages liegen die technischen Rahmenbedingungen in Form einer Produktspezifikation sowie die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Form von Vereinbarungen mit dem Kunden über die Absatzmenge sowie die Nettoerlöse fest. Aus Sicht des Anbieters stellt sich nun die Aufgabe, die als Zielvorgabe anzusehenden Erfolgsgrößen des Auftrages im Laufe des Entwicklungsprozesses zu bestätigen. Dazu bedarf es eines laufenden Abgleichs zwischen der internen Kostensituation aufgrund des Entwicklungsstandes des Erzeugnisses mit der Erlös-und Absatzseite, die seitens des Kunden Änderungen im Rahmen der vertraglich vereinbarten Schwankungstoleranz unterliegen kann.
Die dargestellte Entscheidungssituation gleicht einem Regelkreis, wie er auch im Rahmen der Kybernetik für betriebswirtschaftliche Abläufe angewandt wird. 1 Grundsätzlich besteht ein Regelkreis aus einem Regler und einem Regelobjekt. Der Regler nimmt auf Basis einer Zielvorgabe (Soll-Größe) mit bestimmten Maßnahmen (Stellgrößen) auf das Regelobjekt Einfluss. Der Erfolg der Einflussnahme wird anhand eines Abgleichs zwischen Zielvorgabe und tatsächlicher Prozessrealisierung (Ist-Größe) gemessen. Eine Analyse der Abweichungen führt zu Anpassungsmaßnahmen auf Seiten der Stellgrößen oder bei gravierenden Abweichungen auch zu einer Anpassung des Zielsystems. 2 Ein fehlerfreies Funktionieren der Regelreissystematik setzt zum einen eine hohe Informationsqualität und zum anderen einen guten Informationsfluss voraus. 3
Die Durchführung der einzelnen Schritte im Regelkreis obliegt dem Management. Die Versorgung mit Informationen sowie die Beherrschung der Informationsflut im Sinne einer Auswahl der für die Entscheidungssituation richtigen Informationen kann v on einem Informationssystem vorgenommen werden, dessen Konzeption im Folgenden den Mittelpunkt dieser Arbeit darstellt.
1 Vgl. Jeuschede, G. (1994), S. 49.
2 Vgl. Jeuschede, G. (1994), S. 49 ff.
3 Vgl. Jeuschede, G. (1994), S. 62.
Einleitung Seite 2
1.2 Grundlagen zur Konzeption eines Informationssystems zur Projektkalkulation
1.2.1 Controlling - Planung, Kontrolle, Informationsversorgung
Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Begriff Controlling und dessen Inhalt hat zu einer schwer überschaubaren Vielfalt von Konzepten geführt. 4 Einigkeit herrscht nur bezüglich einiger Charakteristika. So wird das Controlling als Subsystem des Führungssystems des Unternehmens definiert sowie die Koordinationsfunktion in Bezug auf die Integration verschiedener Teilsysteme als zentrale Aufgabe festgelegt. 5 Dem Führungssystem obliegt dabei die Aufgabe der zielorientierten Unternehmenssteuerung. Aus der funktionellen Perspektive wird diese Aufgabe innerhalb der Phasen Willensbildung und Willensdurchsetzung wahrgenommen. Die Phasen bestehen aus den Teilfunktionen Zielbildung, Planung, Entscheidung, Durchsetzung und Kontrolle. 6 Für diese Arbeit wird die Definition des Controlling auf ein
„das Management unterstützendes Subsystem, das für die zielorientierte Steuerung ein Planungs- und Kontrollsystem sowie ein Controlling- Informationssystem (als Teil aller betrieblichen Informationssysteme) definiert und organisatorisch durchsetzt sowie für die Durchführung entsprechende Methoden/Instrumente bereitstellt“ 7 ,
festgelegt. Diese Definition führt zu einer Aufteilung des Controllings in ein Planungs- und Kontrollsystem (PuK-System) sowie in ein spezielles Controllinginformationssystem.
Funktional gesehen ist Planung, aus einer gegebenen Zielsetzung unter Verwendung von bestimmten Prämissen die Auswirkungen für einen Planungszeitraum festzustellen. Die sich anschließende Kontrolle dient der Überprüfung der als Vorgabe anzusehenden Ergebnisse der Planung. 8 Ein PuK-System besteht aus mehreren Komponenten. Abbildung 1 gibt eine Übersicht über die einzelnen Bestandteile. Die PuK-Gegenstände sind die Objekte, die zu planen sowie zu kontrollieren sind. Diese lassen sich nach den in Abbildung 1 dargestellten Merkmalen charakterisieren. So kann z.B. nach der Fristigkeit in lang-, mittel- und kurzfristig oder nach dem Konkretisierungsgrad in Grob- und Feinplanung bzw. -kontrolle unterschieden werden. Mit den PuK- Trägern wird beschrieben, von wem die Planung sowie die Kontrolle durchgeführt wird. Die dazu verwendeten PuK-Modelle und -Instrumente sind ebenfalls Bestandteil des Systems. Ein Beispiel für ein Instrument ist die Kosten- und Leistungsrechnung. Ebenfalls Elemente des PuK-Systems sind die enthaltenen Informationen und deren Beziehungen zueinander. Das System wird abgeschlossen durch aufbau- und ablauforganisatorische Gestaltungsparameter sowie durch struk turelle und prozessuale
4 Vergleichende Darstellungen verschiedener Auffassungen zum Begriff Controlling mit unterschiedlichen Schwerpunkten finden sich z.B. in Totok, A. (2000), S. 16 ff., Wall, F. (1999), S. 63 ff., Göpfert, I. (2000), S. 52 f. Lange, O. (2002), S. 29 ff. sowie in Lange, C. / Schaefer, S. (2003), S. 400f.
5 Vgl. stellvertretend Horváth, P. (2001), S. 154 f., Totok, A. (2000), S. 7 sowie die dort angegebene Literatur.
6 Vgl. stellvertretend Huch, B. / Schimmelpfeng, K. (1994), S. 3, Horváth, P. (2001), S. 113 f. sowie die dort angegebene Literatur.
7 Huch, B. / Behme, W. / Ohlendorf, T. (1997), S. 228. Inhaltlich in Anlehnung an Haufs, P. (1989), S. 6.
8 In der Literatur wird sich vielfach mit der Planung und Kontrolle auseinandergesetzt. Vgl. stellvertretend Horváth, P. (2001), S. 170 ff. Im Abschnitt 4.1 wird sich zudem mit dem Thema vertiefend auseinandergesetzt.
Einleitung Seite 3
Formalisierungsaspekte, die der Zuordnung der Aufgaben auf die Träger sowie der Regelung der Informationsverarbeitung und -übertragung dienen. 9
Bestandteile eines PuK-Systems 10 Abb. 1:
Informationssysteme lassen sich als ein Zusammenwirken von personellen, organisatorischen und technischen Elementen, um zweckorientiertes Wissen an den Empfänger zur Unterstützung bei seiner Aufgabenerfüllung weiterzuleiten, definieren. 11 Folgt man dieser Definition, so lässt sich das beschriebene PuK-System ebenfalls als Informationssystem auffassen und es stellt sich die Frage nach den Inhalten des Controllinginformationssystems. 12 Huch / Behme / Ohlendorf beschreiben das PuK-System als den betriebswirtschaftlichen Rahmen, der für die Wahrnehmung der Planung und Kontrolle durch das Management erforderlich ist. Dem Controllinginformationssystem kommt in diesem Zusammenhang die Aufgabe der Erfüllung des Informationsbedarfes des Managements zu. 13 Im Rahmen dieser Arbeit soll der dargestellten Abgrenzung des PuK-System und des
Controllinginformationssystems gefolgt werden. Zudem steht im Mittelpunkt des Controllinginformationssystems die DV-Unterstützung bei der Informationsversorgung. Die Struktur des Controllinginformationssystems wird dabei durch das PuK-System bestimmt.
9 Vgl. Huch, B. / Behme, W. / Ohlendorf, T. (1997), S. 247 ff. sowie die dort angegebene Literatur. Ähnliche Aspekte zum PuK-System finden sich auch in Horváth, P. (2001), S. 180 ff und 185 ff.
10 Entnommen aus Huch, B. / Behme, W. / Ohlendorf, T. (1997), S. 251.
11 Vgl. stellvertretend Picot, A. / Maier, M. (1992), Sp. 926, Krcmar, H. (2003), S. 25 und Speck, M. C. (2001), S. 34 f. Diese allgemeine Definition eines Informationssystems schließt den alleinigen Bezug auf die computergestützte Informationsversorgung aus. Eine solche Definition zu dem Begriff findet sich in Österle, H. (1995), S. 58 oder auch in Wall, F. (1999), S. 42.
12 Vgl. Wall, F. (1999), S. 108 ff.
13 Vgl. Huch, B. / Behme, W. / Ohlendorf, T. (1997), S. 222 f. sowie Biethahn, J. / Fischer, D. (1994), S. 34.
Einleitung Seite 4
Dies impliziert zugleich, dass es Aufgabe des Controllings ist, den benötigten Informationsinput zu erarbeiten. 14
1.2.2 Die Informationsbedarfsanalyse als wichtiger Aspekt des Informations -versorgungsprozesses
Im vorherigen Abschnitt dieser Arbeit wurde die Informationsversorgung als eine derivative Aufgabe des Controllings dargestellt. 15 Diese Versorgungsfunktion wird innerhalb von Controllinginformationssystemen wahrgenommen und beinhaltet die sach- und zeitgerechte Befriedigung des Informationsbedarfes der Zielgruppe in Bezug auf die Aufgabenstellung unter Beachtung des Zeithorizontes. 16 Das Controlling muss dabei vier Informationsproblemen entgegentreten: 17
• dem Mengenproblem,
• dem Zeitproblem,
• dem Qualitätsproblem sowie
• dem Kommunikationsproblem.
Das Mengenproblem bezieht sich vor allem auf die Bewältigung der Informationsflut. Vielfach wird diese Problematik auch die „Informationsarmut im Informationsüberfluss“ 18 genannt. Meyersiek stellt das Beherrschen der Informationsflut besonders dann in den Vordergrund, wenn sich das Unternehmen in einer angespannten Marktsituation befindet. 19 Das Zeitproblem steht in Zusammenhang mit der größer gewordenen Dynamik im Unternehmensumfeld, die kurze Antwortzeiten des PuK-Systems verlangt. Mit der Qualität wird der Inhalt der Information selber angesprochen, der vor allem operationalisierbar aber auch entscheidungsrelevant sein muss. Das Kommunikationsproblem betrifft den Informationsfluss zu den Empfängern. Zur Bewältigung der genannten Probleme muss man sich zunächst mit dem bereitzustellenden Gut, der Information selber auseinandersetzen. Zur Definition des Begriffes Information liegen in der Literatur eine Vielzahl von Ansätzen vor. 20 Struckmeier zählt wichtige Charakteristika auf, von denen im Folgenden einige mit besonderer Bedeutung für diese Arbeit wiedergeben werden: 21
• Informationen sind zweckorientiertes Wissen,
14 Vgl. Gladen, W. (2003), S. 3.
15 Eine vergleichende Darstellung der Rolle der Informationsversorgungsfunktion in den verschiedenen Controlling Konzeptionen findet sich in Totok, A. (2000), S.16 ff.
16 Vgl. Huch, B. / Behme, W. / Ohlendorf, T. (1997), S. 223.
17 Vgl. Horváth, P. (2001), S. 352.
18 Horváth, P. (2001), S. 352. Eine ähnliche Charakterisierung der Informationslage findet sich u.a. in Gladen, W. (2003), S. 1.
19 Vgl. stellvertretend Meyersiek, D. (1995), S. 11 f.
20 Auseinandersetzungen mit dem Begriff Information, die eine wesentlich tiefer gehende Betrachtung vornehmen, finden sich in Veröffentlichungen unterschiedlicher fachlicher Richtung. Vgl. u. a. Struckmeier, H. (1997), Seite 4 f., Krcmar, H. (2003), S. 14 ff. und Wall, F. (1999), S. 25 ff. Ein sehr detaillierter Vergleich zwischen den Definitionen von Wittmann und von Bode kann Totok. A. (2000), S. 11 ff. entnommen werden.
21 Vgl. Struckmeier, H. (1997), S. 4 f. Dort findet sich auch eine detaillierte Auflistung.
Einleitung Seite 5
• Information sind die Grundlage von Entscheidungen,
• Information wird zur Verfolgung von Zielen eingesetzt,
• Informationen sind nicht einfach vorhanden, sondern müssen vom Bedarfsträger
ermittelt oder ihm zur Verfügung gestellt werden.
Informationskongruenz - Zusammenhang von Angebot, Nachfrage und Bedarf 22 Abb. 2:
Die Zweckorientierung stellt den Bezug zu bestimmten Aufgaben her, die wiederum durch die Aspekte der Entscheidungsgrundlage und der Zielverfolgung klassifiziert werden. Mit dem letzten Punkt wird der Bedarf der Informationsversorgung angesprochen. Diesen Charakteristika folgend soll die Definition von Wittmann im Rahmen dieser Arbeit geltend sein: 23
„Information ist zweckorientiertes Wissen, also solches Wissen, das zur Erreichung eines Zweckes, nämlich einer möglichst vollkommenen Disposition eingesetzt wird.“
Als Zweck wird dabei die Vorbereitung des Handelns gesehen. 24 Weiterhin ist die Information von dem Begriff der Daten zu unterscheiden. Diese sind nur als die Speicherform der Information im Sinne von physikalischen Trägern anzusehen. 25
Neben dem Inhalt der Information, der definitorisch zur Unterstützung bei einer bestimmten Entscheidung dienen soll, ist folglich auch die Bereitstellung nach informationslogistischen
22 Vgl. stellvertretend Picot, A. (1990), S. 34.
23 Wittmann, W. (1959), S. 14.
24 Vgl. Wittmann, W. (1980), Sp. 894.
25 Vgl. Massen, R. (1995), S. 25 oder auch Gabriel, R. / Röhrs, H.-P. (1995), S. 3.
Einleitung Seite 6
Gesichtspunkten 26 ein Problemkomplex, der von einem Informationssystem gelöst werden muss. Dieses lässt sich am einfachsten an der Diskrepanz zwischen Informationsangebot,bedarf und -nachfrage -dem Informationsstand- erläutern. Abbildung 2 stellt den Zusammenhang in einer mengentheoretischen Übersicht dar. Es ist zwischen dem objektiven Informationsbedarf, der sich unabhängig vom Aufgabenträger aus der Aufgabenstellung ergibt, und dem subjektiven Informationsbedürfnis, das die vom Aufgabenträger als relevant unterschieden. 27 erachteten Informationen widerspiegelt, Das subjektive
Informationsbedürfnis enthält zugleich die Menge der tatsächlich nachgefragten Informationen -die Informationsnachfrage-. Dem gegenüber steht die Informationsmenge, die von dem Informationssystem zur Verfügung gestellt werden kann. Der Schnitt der beschriebenen Teilmengen ergibt die reale Informationsversorgung oder den Informationsstand. 28
Aspekte der Informationsqualität 29 Abb. 3:
Als ein Schwerpunkt zur Herstellung von Informationskongruenz kann die Q ualität der Information angesehen werden. In Abbildung 3 wird eine Klassifizierung von Qualitätsmerkmalen aufgezeigt. Neben der objektiven Sichtweise, die in Bezug auf die zu lösende Problemstellung präzise, vollständige und vor allem relevante Informationen fordert, stellt sich aus subjektiver Sicht eher die Frage nach der Verfügbarkeit sowie dem Interesse für den Entscheidungsträger. Hier kommt der zuvor beschriebene Sachverhalt der Diskrepanz zwischen objektivem und subjektivem Informationsbedarf erneut zum Ausdruck. Aus unternehmerischer Sicht stehen die mit der Informationsbereitstellung sowie -beschaffung verbundenen Kosten im Mittelpunkt. Eine Aufzählung von Struckmeier ergänzt die in Abbildung 3 dargestellte Liste um die Aspekte
• Prüfbarkeit und
• Verständlichkeit. 30
26 Als logistische Kernleistung wird es hierbei angesehen, die richtige (zweckorientierte) Information, zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort in der richtigen Qualität anzubieten.
27 Vgl. stellvertretend Gladen, W. (2003), S. 4 sowie die dort angegebene Literatur. Struckmeier hingegen kritisiert diese Unterteilung. Sie stellt die Prämisse auf, dass Entscheidungsträger rational handeln, und somit die beschriebene Unterteilung nicht mehr vonnöten ist (vgl. Struckmeier, H. (1997), S. 21). Für eine allgemeine Darstellung der Aufgaben eines Controllimg -IS ist eine theoretisch mögliche Diskrepanz der Mengen durchaus von Bedeutung, so dass im Rahmen dieser Arbeit an der Trennung festgehalten wird.
28 Vgl. stellvertretend Huch, B. / Behme, W. / Ohlendorf, T. (1997), S. 462 f., Totok, A. (2000), S. 14, Wieth, B.-D. (1995), S. 34 ff. sowie Struckmeier, H. (1997), S. 21 ff.
29 In Anlehnung an Totok, A. (2000), S. 15 sowie der dort angegebenen Literatur.
Einleitung Seite 7
Diese beiden Qualitätsmerkmale sichern letztendlich die Akzeptanz der Information beim Entscheidungsträger dadurch, dass er den Sachverhalt nachvollziehen und als richtig dargestellt beurteilen kann.
Eine wichtige Aufgabe für die Konzeption eines IS besteht folglich in der Informationsbedarfsanalyse, 31 um das Informationsangebot mit dem objektiven Informationsbedarf in Einklang zu bringen, so dass der Grad der Informationsversorgung -die Informationskongruenz- lediglich durch die Nachfrage der Entscheidungsträger sowie deren subjektiven Informationsbedarf determiniert wird. 32 Struckmeier gibt folgende Teilaufgaben für eine vollständige Informationsbedarfsanalyse an: 33
• die Analyse des Informationsflusses,
• die Analyse der Einflussfaktoren, die den Informationsbedarf auslösen,
• die Analyse des Informationsverhaltens der Nutzer,
• die Analyse des Zweckes.
Der Schwerpunkt der Informationsbedarfsermittlung innerhalb dieser Arbeit muss folglich zum einen auf den betrieblichen Rahmenbedingungen und zum anderen auf dem aktuellen theoretischen Erkenntnisstand zu dem Gebiet der Produktkalkulation von Neuanläufern liegen. Für die Ermittlung der benötigten Informationen im operativen und taktischen Handlungsbereich stehen drei grundlegende Verfahren zur Verfügung: 34
• Die Aufgabenanalyse, bei der der objektive Informationsbedarf von den
Entscheidungsprozessen abgeleitet wird,
• die Dokumentenanalyse, bei der die Dokumente untersucht werden, die in dem
Aufgabenfeld zur Verfügung stehen, und
• die Berichtsmethode, bei der durch den Bedarfsträger ein Bericht über seine Aufgabe
und die zur Bewältigung benötigten Information zusammengestellt wird.
Eine detaillierte Einteilung der Methoden zur Informationsbedarfsermittlung, wie sie in Abbildung 4 dargestellt ist, wurde von Küpper vorgenommen.
Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Art und Weise, wie der Informationsbedarf ermittelt wird. Küpper teilt dabei in induktive und deduktive Ana lysemethoden. Im zweiten Schritt wird dann in Bezug auf die Informationsquelle differenziert. Die induktiven Methoden schließen von vorhandenen Informationen auf den Informationsbedarf. Dafür wird sich zum einen der schon erwähnten Dokumentenanalyse sowie der Berichtsmethode, die durch Befragung, Interviews oder Berichte der Informationsverwender den Informationsbedarf
30 Vgl. Struckmeier, H. (1997), S. 6. Eine ähnliche Auflistung von Qualitätsmerkmalen findet sich in Horváth, P. (2001), S. 351 sowie der dort angegebenen Literatur. Eine in mehr Merkmale unterteilte Charakterisierung der Qualität von Informationen findet sich in Wall, F. (1999), S. 32 f.
31 Vgl. Wieth, B.-D. (1995), S. 34, Horváth, P. (2001), S. 366, Struckmeier, H. (1997), S. 24 und S. 28, und Totok, A. (2000), S. 9.
32 Dass die Nachfrage nicht gleich dem Angebot entspricht, kann z.B. an einer begrenzten Aufnahmefähigkeit oder Verarbeitungskapazität liegen (vgl. Struckmeier, H. (1997), S.21 sowie die dort angegebene Literatur). Der subjektive Informationsbedarf findet sich in den Anforderungen der Quartalsweisen Kalkulation wieder.
33 Vgl. Struckmeier, H. (1997), S. 28 f.
34 Vgl. Horváth, P. (2001), S. 367.
Einleitung Seite 8
bestimmt, bedient. Bei der datentechnischen Analyse werden laufend erhobene Daten von Prozessen und Bereichen betrachtet. Die Organisationsanalyse befasst sich konkret mit dem Aufgabengebiet, für das ein Informationssystem konzipiert werden soll, und sammelt alle Informationen, die innerhalb dessen ausgetauscht werden. Insgesamt besteht bei der induktiven Vorgehensweise, das Ergebnis der Informationsbedarfanalyse eine reine Widerspiegelung des Ist-Zustandes ist, welcher unter Umständen der Entscheidungssituation nicht gerecht wird. Die deduktiven Methoden hingegen versuchen den Informationsbedarf auf logisch, theoretischem Wege aus der Entscheidungssituation an sich abzuleiten. Begonnen wird die Analyse bei den Zielsetzungen und dem sich stellenden Entscheidungsproblem. 35 Aufgrund der Nachteile beider Verfahrensgruppen sowie um ein möglichst breites Bild über den Informationsbedarf zu erhalten, i st eine Kombination mehrerer Verfahren empfehlenswert. 36
Methoden der Informationsbedarfsermittlung 37 Abb. 4:
Die Informationsbedarfsanalyse ist nach Horváth die erste Phase im
Informationsversorgungsprozess. Die nachfolgenden sind
• die Informationsbeschaffung,
• die Informationsaufbereitung,
• die Informationsspeicherung und
• die Informationsabgabe. 38
Eine Einordnung der einzelnen Betrachtungsobjekte dieser Arbeit in die Phasen des Informationsversorgungsprozesses wird in den folgenden Kapiteln jeweils vorgenommen.
35 Vgl. Küpper, H.-U. (1997), S. 141 ff.
36 Vgl. Struckmeier, H. (1997), S. 38 ff sowie Horváth, P. (2001), S. 371.
37 In Anlehnung an Küpper, H.-U. (1997), S. 141.
38 Vgl. Horváth, P. (2001), S. 354 ff. sowie 360 ff. Die gleiche Einteilung findet sich in Gladen, W. (2003), S.6.
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1.3 Darlegung der Vorgehensweise
Die Aufgabe innerhalb dieser Arbeit ist es, ein Informationssystem zur Projektkalkulation am Beispiel der Xxxxxxxxx xxxx zu erstellen, welches der Unterstützung des Management von der Projektleiterebene bis hin zur Geschäftleitung des Unternehmens dient. Der Begriff der Projektkalkulation ist dabei in den Kontext des einleitenden Abschnittes 1.1 einzuordnen. Die Bezeichnung Projekt umschreibt den Umstand, dass die Entwicklung des Produktes der Verantwortung eines Teams aus den unterschiedlichen Abteilungen des Unternehmens obliegt, an deren Spitze ein Projektleiter aus der Entwicklung steht. Die Entwicklungsphase eines Erzeugnisses umfasst die Zeitspanne vom Entwicklungsauftrag bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Erfolgsverantwortung von der Entwicklung an die produzierenden Werke abgegeben wird. Dieser Zeitpunkt ist meist nach erfolgreicher Überführung des Erzeugnisses in die Serienfertigung erreicht. Das Ziel der Projektkalkulation ist es, den Erfolg des Erzeugnisses zu ermitteln. Aus diesem Grund sind im Rahmen dieser Arbeit die Begriffe Kalkulation und Erfolgsrechnung synonym zu verwenden, obgleich dies nicht der eigentlichen definitorischen Einordnung des Begriffes Kalkulation entspricht. 39 Der gesamte Vorgang der Projektkalkulation während der Entwicklungsphase kann demzufolge auch als entwicklungsbegleitende Neuanläuferverfolgung bezeichnet werden.
Die inhaltliche Verantwortung für das Informationssystem liegt auf Seiten des Controlling. Dieser Sachverhalt wird anhand der Darstellungen der vorherigen Abschnitte 1.2.1 und 1.2.2 deutlich. Aus diesem Grund wird das zu konzipierende Informationssystem der Klasse der Controllinginformationssysteme zugeordnet. Das Ziel, das mit dem Informationssystem erreicht werden soll, kann in allgemeiner Form als die Deckung des Informationsbedarfes beziffert werden. Den Ausgangspunkt für die Systementwicklung stellen folglich die beiden Formen der Informationsbedarfsanalyse, die in den vorherigen Grundlagenabschnitten beschrieben wurden, dar.
Mit der Abhandlung der Rahmenbedingungen aus den Gegebenheiten der Xxxxxxxxx xxxx im zweiten Kapitel findet die Methode der induktiven Informationsbedarfsanalyse Anwendung. Gegenstand der Analyse sind neben der prinzipiellen Darlegung der betrieblichen Gegebenheiten
• die DV-Systeme, die sich zurzeit im Einsatz zur Unterstützung der Projektkalkulation
befinden sowie
• der noch vorzustellende Prozess der Quartalsweisen Kalkulation, innerhalb dessen die
laufende Projektkalkulation durchgeführt wird.
Die Darstellung und Bewertung der DV-Systeme sollen Schwachstellen sowie Verbesserungsmöglichkeiten aufgedeckt werden, die als Ansatzpunkt für das zu konzipierende Controllinginformationssystem dienen können. Zudem sollen die Erkenntnisse aus der Analyse bei der prototypischen Implementierung Möglichkeiten zur Integration des neuen Systems aufzeigen.
Der Prozess der Quartalsweisen Kalkulation wird hinsichtlich seines Ziels sowie seiner Inhalte detailliert analysiert, da diese Aspekte Aufschluss über den Informationsbedarf geben,
39 Vgl. Abschnitt 3.2.
Einleitung Seite 10
wie er von den Entscheidungsträger bei der Xxxxxxxxx xxxx gefordert wird. Des Weiteren stellen die Informationsflüsse und ablauforganisatorischen Gegebenheiten
Rahmenbedingungen für das Controllinginformationssystem dar. Die Ergebnisse der induktiven Informationsbedarfsanalyse münden zum Ende des Kapitels in eine Anforderungsliste.
Im dritten Kapitel wird der Informationsbedarf, den das Controllinginformationssystem mit einem entsprechenden Angebot decken s oll, mit Hilfe der deduktiv- logischen Methodik ermittelt. Der Schwerpunkt liegt zum einen in der Analyse und Darlegung der konzeptionellen Ausrichtung des Prozesses Quartalsweise Kalkulation aus wissenschaftlicher Sicht. Zum anderen werden die zur Verfügung stehenden PuK-Instrumente, die Erzeugniskalkulation sowie die Abweichungsanalyse, hinsichtlich der zuvor erarbeiteten wissenschaftlichkonzeptionellen Rahmenbedingungen auf ihre Eignung hin untersucht und gegebenenfalls weiterführend gestaltet. Vor allem die Erweiterung der PuK-Instrumente stellt schon einen Vorgriff auf die Konzepterstellung des Controllinginformationssystem dar.
Mit der Kombination des induktive n und deduktiven Ansatzes zur
Informationsbedarfsermittlung wird das Ziel verfolgt, die Schwächen beider Verfahren,
• den Informationsbedarf durch den Informationsnachfrager zu bestimmen oder
• eine rein formallogische Ableitung ohne Berücksichtigung der betrieblichen Gegebenheiten durchzuführen, 40
zu entgehen. Mit dem dritten Kapitel wird zugleich die Informationsbedarfsanalyse beendet.
Kapitel vier dient der Einordnung des Controllinginformationssystems in den Kontext der betrieblichen Informationssysteme. Das Ergebnis der Klassifizierung ist die Festlegung der technologischen Rahmenbedingungen sowie Gestaltungsanforderungen an die Komponenten des Informationssystems.
Abb. 5: Matrixdarstellung zum Aufbau der Arbeit (eigene Darstellung)
40 Vgl. Horváth, P. (2001), S. 367.
Einleitung Seite 11
In Kapitel fünf münden die Anforderungen und Weiterentwicklungen vorhandener Instrumente in die formelle Ausarbeitung eines Idealkonzeptes zur Projektkalkulation im hier vorgestellten Kontext. Der Entwurf wird anhand von Beispielen auf die Erfüllung der Anforderungen aus den vorherigen Abschnitten sowie auf die Leistungsfähigkeit der Analysemöglichkeiten untersucht. Im Anschluss erfolgt die Darlegung der prototypisch implementierten Komponenten sowie ein begleitender Vergleich hinsichtlich der Unterschiede zum Idealkonzept.
Den Abschluss der Arbeit bildet eine Zusammenfassung der Ergebnisse. Die Abbildung 5 gibt noch einmal einen zusammenfassenden Überblick über den Aufbau der Arbeit in Form einer tabellarischen Matrixdarstellung.
Rahmenbedingungen aus den Gegebenheiten der Xxxxxxxxx xxxx Seite 12
2 Rahmenbedingungen aus den Gegebenheiten der Xxxxxxxxx xxxx
2.1 Vorstellung der Xxxxxxxxx xxxx
Die Xxxxxxxxx xxxx ist eine 100% Tochter der Xxxxxxx Xxxxx Xxxx und stellt dort den Geschäftsbereich Car Multimedia (CM) dar. Das Produktspektrum umfasst Autoradios, Navigations- und Anzeigesysteme sowie Antennen und Lautsprecher, mit denen ein jährlicher Gesamtumsatz von ungefähr einer Milliarde Euro realisiert wird. Die Märkte, auf denen CM tätig ist, sind zum einen der Erstausrüstermarkt (EA), also der direkte Entwicklungsauftrag des Automobilherstellers sowie der weltweite Handelsmarkt. Die bedeutendsten Standorte
Organisatorisch ist CM nach Produktbereichen gegliedert, denen die Ergebnisverantwortung für ihre Produkte obliegt. Einem Produktbereich sind dabei die Fertigung, die Entwicklung, das Controlling und das Marketing jedoch nicht der Vertrieb untergeordnet. Die Produktbereiche sind
• Driver Information,
• Information Systems,
• Professional Systems und
• Audio Components.41
Zudem existieren noch weitere Produktabteilungen so z.B. für Laufwerke.
Der Produktbereich CR erwirtschaftet ungefähr 45% des jährlichen Umsatzes und hat somit
neben Driver Information eine besondere Gewichtung innerhalb von CM. Der jährliche Absatz beläuft sich auf insgesamt vier bis viereinhalb Millionen Autoradios. Davon entfallen 60% auf den Erstausrüstermarkt sowie 40% auf den weltweiten Handel. Die größere Bedeutung der Bedienung von Erstausrüsterkunden lässt sich noch deutlicher anhand des Umsatzes erkennen. Über 70% des Umsatzes sind den EA-Kunden zuzurechnen. Das
Dies ist nicht zuletzt eine Folge der angespannten Wettbewerbssituation im Autoradioerstausrüstungssegment der Automobilbranche. Der im Zuge der
Unternehmenszusammenschlüsse von Automobilherstellern geringen Anzahl an Auftraggebern steht eine wesentlich höhere Zahl an Anbietern von Autoradios gegenüber. Dies führt vor allem zu einem starken Preiskampf und demzufolge auch zu einem hohen Kostendruck, der auf den Produktbereich CR lastet. Zudem laufen die meisten Produkte demnächst aus und es kommt bei vielen Kunden zu einem Generationenwechsel. Dem Management der Neuanläufer kommt folglich eine sehr hohe Bedeutung zu. Die
41 Die Abkürzungen der anderen Produktbereiche werden nicht eingeführt, da diese im weiteren Verlauf der Arbeit nicht benötigt werden.
Rahmenbedingungen aus den Gegebenheiten der Xxxxxxxxx xxxx Seite 13
Unterstützung des Managementprozesses 42 auf der betriebswirtschaftlichen Seite wird vor allem durch das Produktbereichscontrolling wahrgenommen.
2.2 Die Ausgangssituation im Produktbereichscontrolling CR
2.2.1 Grundsätzliches zur Produkt- und Fertigungsstruktur
Im Produktbereich CR werden EA- und Handelsgeräte unterschieden. EA-Geräte als Auftragsentwicklungen bedürfen zumeist zwei Jahre Entwicklungszeit bevor es zum Serienstart kommt. Die Absatzphase umfasst drei bis fünf Jahre. Bei Handelsgeräten hingegen vollzieht sich jährlich ein Generationenwechsel. Zudem gibt es mehrere länderspezifische Varianten Neben der Aufteilung der Produkte in EA- und in Handelsgeräte lassen sich diese verschiedenen Kategorien zuordnen. Für eine Ordnung nach technischen Kategorien sind
Cassetten-, CD- sowie MP3-Geräte Beispiele. Nach dem Positionierungsniveau wird häufig vor allem im Handelssegment in Low, Mid und High unterschieden. Weitere besondere technische Module sind CD-Wechselgeräte, Doppeltuner oder DAB-Module.
Die wesentlichen Baugruppen eines Autoradios sind das Gehäuse, das Laufwerk, die Kappe mit den Bedienelementen sowie dem Display und die Hauptleiterplatte. Dementsprechend standardisiert sind auch die Fertigungslinien. Zum einen werden in SMD-Linien die Leiterplatten bestückt. Dazu gibt es Stationen, die jeweils auf axiale oder radiale Bestückung spezialisiert sind sowie eine manuelle Station für nicht automatisiert bestückbare Komponenten. Die Bestückung ist wegen der höheren Taktzahl sowie wegen der Tatsache, dass viele Varianten mit der gleichen Hauptleiterplatte ausgestattet sind, von der Endmontage durch eine Pufferung entkoppelt. In die Endmontage fließen auch die zum größten Teil manuell montierten oder extern gefertigten übrigen Baugruppen zusammen. Nach mehreren
Prüfvorgä ngen werden die Autoradios versandfertig in teilweise vom Kunden vorgeschriebene Verpackungen bereitgestellt. Die Lieferung erfolgt entweder in ein spezielles Erzeugnislager oder direkt zum Endkunden.
2.2.2 Aufgaben und Prozesse im Rahmen des Produktbereichscontrolling CR
Das Produktbereichscontrolling bei der Xxxxxxxxx xxxx trägt die Verantwortung für die Planung, Steuerung und Kontrolle des Erfolges des gesamten Produktbereiches und ist als zentrale Abteilung organisiert. Die Planungs- und Kontrollobjekte sind neben dem Produktbereich die Vertriebswege, die Kunden und die Erzeugnisse. Als bedeutende Controllinginstrumente lassen sich
• die Kosten-Erlös-Sitzung (KES),
• der Wirtschaftsplan (WIPL) und
42 Der allgemeine Managementprozess setzt sich aus den Phasen Ziele setzen, Planen, Entscheiden, Realisieren, Kontrollieren und Kommunizieren zusammen (vgl. Jeuschede, G. (1994), S. 2).
Rahmenbedingungen aus den Gegebenheiten der Xxxxxxxxx xxxx Seite 14
• die Geschäftsfeldergebnisplanung (GEP)
Ein weiteres Schwerpunktthema im Produktbereichscontrolling ist das Erzeugniscontrolling für Neuanläufer, das sich im Gegensatz zu den oben beschriebenen Instrumenten mit dem Planen, Steuern und Kontrollieren einzelner Erzeugnisse während der Entstehungsphase 44 befasst. Der Abteilung obliegt dabei die Aufgabe, die Ergebnisentwicklung eines Produktes von der Angebotserstellung bis zur Serienreife darzulegen sowie die Informationsbeschaffung zu koordinieren und die Datenqualität zu verifizieren. Dies beinhaltet vor allem, dass zum einen Kosten richtig erfasst und zum anderen Kosten verursachungsgerecht im Sinne des verwendeten Kostenrechnungssystems zugeordnet werden. Der übergeordnete Prozess, der in fe stgelegten Abständen Kalkulationen je Produkt fordert, nennt sich Time-To -Market (TTM) Prozess. Eine Übersicht geben die Abbildungen 6 und 7.
Der TTM Prozess lässt sich in zwei wesentliche Teilphasen u nterteilen, die aus kalkulatorischer Sicht unterschiedlichen Zielsetzungen unterliegen. Man kann zwischen der Angebotsphase und der Entwicklungsphase unterscheiden. In der Angebotsphase wird in Zusammenarbeit mit den Entwicklungs-, Einkaufs-, Produktions- und Vertriebsabteilungen versucht, anhand der vom Kunden vorgegebenen Spezifikationen ein wettbewerbsfähiges Angebot zu erstellen. Dies umfasst neben der technischen Ausgestaltung auch die Bestimmung der Kosten- und Erlösziele. Auf die dafür im TTM Prozess festgelegten Schritte und deren Inhalte wird innerhalb dieser Arbeit nicht eingegangen, da die auf den Erhalt eines Auftrages folgende Phase im Erzeugniscontrolling, die Entwicklungsphase, Gegenstand für die Gestaltung des IS ist. Zum Zeitpunkt des Entwicklungsbeginns sind folglich erstmalig mit dem Auftrag die betriebswirtschaftlichen Größen wie die Kostenstruktur, die Absatzmengen sowie die Erlösstruktur und somit auch die Rentabilität des Entwicklungsprojektes festgelegt. Diese Daten sind im Projektentwicklungsantrag (PEA) an die Geschäftsleitung festgehalten und stellen einen ersten Referenzstand im weiteren Verlauf der Entwicklung des Produktes dar.
43 Dies ist natürlich eine sehr allgemeine Darstellung eines Planprozesses. Im Rahmen des WIPL wird sehr detailliert geplant, so z.B. auch die anzustrebende Lieferqualität oder die technische Qualität der Werke sowie alle Investitionen. Jedoch reicht es für den weiteren Verlauf der Arbeit aus zu wissen, dass dieser Prozess die aktuellen Plan-Strukturkosten für die nächsten drei Jahre festlegt.
44 Es wird hier der Begriff Entstehungsphase verwendet, da, wie im folgenden Abschnitt erläutert wird, auch während der Angebotsphase, also vor jeglichen Entwicklungstätigkeiten das Erzeugniscontrolling einsetzt.
Rahmenbedingungen aus den Gegebenheiten der Xxxxxxxxx xxxx Seite 15
Darstellung des TTM Prozesses, Angebotsphase 45 Abb. 6:
Darstellung des TTM-Prozesses, Entwicklungsphase 46 Abb. 7:
Ab dem Entwicklungs-KickOff sind bis zur Serienreife mehrere feste Qualitätskontrollpunkte, auch Quality Assessments (QA) genannt, vorgesehen. Die Zeitpunkte der QAs sind vom jeweiligen Projektstatus abhängig und dienen der Überprüfung festgelegter
45 Quelle: Xxxxxxxxx xxxx.
46 Quelle: Xxxxxxxxx xxxx.
Rahmenbedingungen aus den Gegebenheiten der Xxxxxxxxx xxxx Seite 16
Leistungsmerkmale. Diese beinhalten auch eine Kalkulation des Erzeugnisses zur Darstellung des auf den aktuellen Plangrößen basierenden Produkterfolges. Berichtet werden neben den laufenden Kosten und Erlösen je Jahr auch die Einmalkosten z.B. aus der Entwicklung sowie die Rentabilität in Abhängigkeit vom Umsatz über die gesamte Laufzeit des Erzeugnisses. Mit dem TTM Prozess ist folglich auch eine entwicklungsbegleitenden Kalkulation implementiert worden, so dass eine laufende Kontrolle des aktuellen Ergebnisses auf Plangrößenbasis sowie eine Überleitung von Stand zu Stand und somit auch eine Einflussnahme auf die Ergebnisentwicklung ermöglicht wird. Dieser Vorgang kann als eine hauptsächlich kostenorientierte Projektsteuerung angesehen werden. Mit dem Erreichen des Projektstatus QA3 wird die Produktion gestartet. Der Status QA4 gilt als erreicht, wenn die Anlaufphase in der Produktion überwunden wurde und die Auflösung des Projektteams für die Entwicklung des Produktes beschlossen werden kann.
2.2.3 Grundsätzliches zur Kalkulationssystematik im Produktbereichscontrolling CR
Die Produktkalkulation der Xxxxxxxxx xxxx ist eine mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung auf Basis der flexiblen Plankostenrechnung. Die Verrechnung der Gemeinkosten erfolgt dabei auf Zuschlagsbasis. Die Planung der Plantarife je Leistungsart, der Planzuschläge je Gemeinkostenart sowie die gesamten Planfixkosten auf Werks-, Vertriebs- und Verwaltungsebene erfolgt im Rahmen des WIPL. Für die Ermittlung der Zuschläge je Gemeinkostenart wird eine Differenzierung der geplanten Kosten nach Fertigungsstandort, Produktbereich, Vertriebsweg und Produktgruppe vorgenommen. Die Gesamtheit der Zuschläge je Kombination der Differenzierungsmerkmale heißt Kostenleiste.
Die Aufgabe der entwicklungsbegleitenden Produktkalkulation ist es, die Bestimmungsfaktoren der Einzelkosten des Produktes zu prognostizieren. Die Bewertung erfolgt anhand der Plantarife je Leistungsart und die Verteilung der Gemeinkosten anhand der Planzuschläge je Gemeinkostenart. Der Ausweis des Erfolges des Produktes wird mittels dreier Deckungsbeiträge vorgenommen:
• DB2 (db2) - der Deckungsbeitrag im Volumen (pro Stück) über alle variablen
Plankosten (pro Stück),
• DB4 (db4) - der Deckungsbeitrag im Volumen (pro Stück) über alle Plankosten (pro
Stück) sowie
• DB5 (db5) - der Deckungsbeitrag im Volumen (pro Stück) über alle Kosten (pro
Stück).
Der Unterschied zwischen dem DB5 und dem DB4 liegt zum einen in den Abweichungen von den Plankosten gege nüber den Ist-Kosten, die im hier betrachteten Fall nicht zum Tragen kommen. Zum anderen werden in den DB5 sonstige geplante Erträge und Aufwendungen mit einberechnet, die eine Korrektur- und Sammelposition darstellen. Als Erfolgsmaß für ein Produkt dient neben dem absoluten Betrag des DB5 über die gesamte Laufzeit des Produktes auch seine relative Ausprägung gegenüber dem gesamten Umsatz der Laufzeit. Diese Kennzahl heißt Deckungsbeitrag 5 in Prozent (DB5%). Eine vertiefende Darstellung der Kalkulationssys tematik wird innerhalb von Abschnitt 3.2 vorgenommen.
Rahmenbedingungen aus den Gegebenheiten der Xxxxxxxxx xxxx Seite 17
2.2.4 Vorstellung und Analyse der DV-Systeme im Produktbereichscontrolling CR
Im Erzeugniscontrolling stehen zwei wichtige Hilfsmittel aus dem DV-Bereich zur Unterstützung bei der Kalkulation zur Verfügung:
• Vorlagen unter Microsoft Excel und
• die multidimensionale Datenbanksoftware MIS Alea 47 .
Die Vorlagen dienen zum einen für die Eingabe und Berechnung einer Erzeugniskalkulation als auch zum Ablegen der Kalkulation in der unter MIS Alea erstellten multidimensionalen Datenbank. Neben der Datenbank zurr Speicherung aller Produktkalkulationen besteht eine weitere Datenbank, die die Planzuschläge für alle Gemeinkostenarten der Vertriebs- und Verwaltungskostenstellen je WIPL enthält. Des Weiteren existieren vorgefertigte Berichte als Excel-Vorlagen, mit denen einzelne Kalkulationen ausgelesen und nach bestimmten Regeln konsolidiert werden können. Diese Berichte sind alle nach dem Schema der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung aufgebaut und werden folglich unter dem Sammelbegriff Deckungsbeitragsblatt-Varianten subsummiert. Die Abbildung 8 zeigt das Zusammenwirken der einzelnen DV-Instrumente, die im Folgenden vorgestellt und analysiert werden.
Abb. 8: Darstellung des Gesamtzusammenhangs der DV-Systeme KMOD 03, der
47 MIS Alea ist ein Produkt der MIS AG mit Hauptsitz in Darmstadt. Nähere Erläuterungen zu dem Produkt finden sich an entsprechenden Stellen innerhalb dieser Arbeit sowie in Kapitel 5.
Rahmenbedingungen aus den Gegebenheiten der Xxxxxxxxx xxxx Seite 18
2.2.4.1 Analyse der DV-Unterstützung bei der Erzeugniskalkulation durch Excel
Im Excel ist die Möglichkeit der Erstellung von Vorlagen genutzt worden, um verschiedene Funktionalitäten zentral bereitzustellen. Die wichtigste Realisierung ist dabei die Abbildung der Kalkulationssystematik inklusive der zugehörigen Berichte für die Erzeugniskalkulation. Diese Vorlage nennt sich Kalkulationsmodul (KMOD) und ist zur zeit in der Version 03 im Einsatz. Weitere Excel Vorlagen dienen zum Auslesen von Daten aus der multidimensionalen Datenbank. Auf diese wird im Anschluss an die Beschreibung des Datenbankkonzeptes eingegangen.
Das KMOD03 enthält insgesamt sechs Arbeitsblätter. Diese sind
• das Anschreiben,
• das Deckungsbeitragsblatt,
• das Blatt für alternative Szenarien,
• das Kalkulationsblatt,
• das Blatt für Lizenzen, Modulkosten und Schutzrechte sowie
• das Blatt für die Kursanteile.
Für die Eingabe wird hauptsächlich das Kalkulationsblatt verwendet. Hier trägt der Produktcontroller die Grunddaten für das entsprechende Gerät ein.
Eingabebereich im KMOD 03 für die Grunddaten einer Kalkulation 48 Abb. 9:
Alle Angaben, die sich auf die Datenorganisation beziehen, werden im Kopfbereich des KMOD03 eingegeben. Abbildung 9 stellt diesen dar. Da alle Kalkulationen in einer multidimensionalen Datenbank abgelegt werden, müssen im linken Bereich Angaben zu dem Zugriff auf die Datenbank gemacht werden. Dies betrifft den Server, auf dem die Datenbank zu finden ist, der allerdings immer mit dem voreingestellten Wert übereinstimmt. Der Hyperwürfel 49 , in dem die Daten der Kalk ulation abgelegt werden, entspricht ebenfalls der Voreinstellung. Die Felder KOLEI (Kostenleiste) und VWEG (Vertriebsweg) dienen zur Spezifikation von Elementen in den gleichnamigen Dimensionen 50 . Welche Einstellungen an dieser Stelle vorgenommen werden können, wird bei der Beschreibung der schon vorhandenen multidimensionalen Datenbank im Laufe dieses Abschnittes erläutert. Eine Übersicht der gültigen Kombination findet sich in Abbildung 10 unter Produktbereichs-Standort-Kombination sowie Vertriebswege. Die anderen Felder
48 Quelle: Xxxxxxxxx xxxx.
49 Die Begriffe zu multidimensionalen Datenbanken werden im Abschnitt 4.2.1.1 erläutert.
50 Die Begriffe zu multidimensionalen Datenbanken werden im Abschnitt 4.2.1.1 erläutert.
Rahmenbedingungen aus den Gegebenheiten der Xxxxxxxxx xxxx Seite 19
• PLCC-Identifier,
• PLCC-Status und
• PLCC-Relevanz
sind Attribute 51 einer Dimension, die dazu verhelfen sollten, Kalkulationen nach ihrem Status im TTM-Prozess zu klassifizieren und leicht wieder auffindbar zu machen. PLCC steht dabei für Product Life Cycle Costing. Dieses Vorhaben ist allerdings gescheitert und, wie im Folgenden noch näher ausgeführt wird, einer der Gründe, warum diese Diplomarbeit ausgegeben worden ist. Die Folge war es, dass diese Felder von den Produktcontrollern nicht mehr ausgefüllt worden sind.
Weitere Eingaben beziehen sich direkt auf das Erzeugnis und haben den Charakter von produktbezogenen Stammdaten. Zum einen betrifft dies den zeitlichen Rahmen des Produktes, der mit den Terminen
• Start of Development (SOD),
• Start of Production (SOP) und
• End of Production (EOP)
festgehalten wird. Diese Termine helfen einerseits, bei der Kalkulation die Kostenarten den richtigen Jahren zuzuordnen, andererseits werden die zeitlichen Informationen als Orientierungspunkt in den einzelnen Berichten verwendet. Zum anderen zählen die Sachnummer, die genaue Bezeichnung sowie der Name des Vorgängerproduktes zu den Stammdaten. Die Pflegehäufigkeit dieser Daten stellte sich als nicht besonders hoch dar. Dies liegt auch daran, dass die Bezeichnung des Produktes während der Entwicklungsphase durchaus geändert wird und auch die Sachnummer bei vorhandenen Varianten nicht immer eindeutig ist. In diesen Fällen wird meist ein Referenzprodukt kalkuliert, so dass eine eindeutige Zuordnung auch nicht immer möglich erscheint.
Die weiteren Daten, die angegeben werden müssen, sind
• der Dateiname,
• das Kalkulationsdatum,
• der Kunde,
• der Produktbereich sowie
• eine Bemerkung.
Mit dem Dateinamen wird das Element in der Dimension Datei bezeichnet. Dieses dient zum Identifizieren der Kalkulation innerhalb der vorhandenen multidimensionalen Datenbank. Aus diesem Grund ist die Eingabe auch auf die Syntax
EZ_KALKART_SZENARIO_VERSION_DATUM (1)
genormt. Mit EZ wird auf den Erzeugnisnamen verwiesen. Mit KALKART wird die Kalkulationsart, also z.B. ein Angebots- oder eine QA1-Kalkulation, hinterlegt. Die
51 Die Begriffe zu multidimensionalen Datenbanken werden im Abschnitt 4.2.1.1 erläutert.
Rahmenbedingungen aus den Gegebenheiten der Xxxxxxxxx xxxx Seite 20
Platzhalter SZENARIO und VERSION sollen bei der Versionierung unterstützen und ein leichtes Identifizieren der aktuell gültigen Kalkulation ermöglichen. Prinzipiell fördert eine einheitliche Namensgebung den Vorgang des Identifizierens. Jedoch wird die Eingabe nicht kontrolliert, so dass eine Einhaltung nicht gewährleistet ist. Ein weiterer Punkt, der dazu beiträgt, dass sich das Auffinden von den gesuchten Kalkulationen selbst für den verantwortlichen Produktcontroller schwierig gestaltet, ist die hohe Zahl an Varianten, die für ein Gerät zum selben Zeitpunkt gerechnet werden. Dies führt zu einer Vielzahl von unübersichtlichen SZENARIO und VERSION Kombinationen.
Das Kalkulationsdatum dient zum Festhalten des Datums, an dem die Kalkulation durchgeführt worden ist. Die Angabe des Kunden und des Produktbereiches spezifiziert die Hierarchie, unter der die Kalkulation in der Dimension Datei abgelegt werden wird und in dessen Aggregation die Kalkulation eingeht. Auf die Bildung des Elementes wird im Rahmen der Beschreibung der Datenbank selber eingegangen. Eine Übersicht über gültige Einträge ist in Abbildung 10 unter Konzern- und Produktliste zu sehen. Das Feld Bemerkung dient zur Eingabe eines freien Textes, wodurch Kommentare zur Kalkulation festgehalten werden könnten. Jedoch werden die Eingaben nicht in der Datenbank gespeichert sondern sind nur in der gesicherten Excel- Datei verfügbar.
Die letzten drei Felder,
• Startjahr,
• WIPL Jahr und
• Version,
sind mit einer Gültigkeitsbeschränkung unter Excel belegt, so dass keine Fehleingaben getätigt werden können. Dies ist sofern von Bedeutung, als das sich das Kalkulationsjahr, welches zur Spezifikation des Elementes in der Dimension Kalkjahr, also der Zeitdimension, dient, aus diesen drei eingestellten Werten ergibt. Die Formel zur Zusammensetzung des Strings lautet:
Kalkjahr == Jahr & „/“ & WIPL-Jahr & „/“ & Version (2)
Das Jahr wird vom SOD bis zum EOP fortgeschrieben, wobei innerhalb dieses Tools der Nachteil besteht, dass maximal fünf Jahre abgebildet werden können. Daraus folgt, dass bei einem Kalkulationszeitraum, der größer ist, Kosten und Erlöse nicht mehr anfallzeitpunktgerecht abgebildet werden können. In der Vorgängerversion des KMOD03 wurden z.B. Einmalkosten immer im Startjahr abgebildet. Mit der neuen Version werden diese mengengeschlüsselt über die Jahre verteilt. Ist der Produktionszeitraum 52 größer als die fünf Jahre, so werden die Überhangsjahre im letzten zur Verfügung stehenden Jahr mittels mengengebundener Durchschnittsbildung verrechnet. Mit der Angabe des WIPL-Jahres werden die Zuschlagssätze festgelegt, die für die Kalkulation zu verwenden sind. Zusätzlich kann noch eine Version von Planzuschlagssätzen je WIPL ausgewählt werden. Bisher existierte jedoch immer genau eine Version der Planzuschläge.
52 Dadurch, dass es sich hier um eine Auftragsserienfertigung handelt, kann man davon ausgehen, dass die Absatzphase der Produktionsphase näherungsweise entspricht.
Rahmenbedingungen aus den Gegebenheiten der Xxxxxxxxx xxxx Seite 21
Übersicht über alle gültigen Eingaben im Kopfbereich des KMOD 53 Abb. 10:
Die letzte Tätigkeit, die vom Produktcontroller im Kopfbereich vorgenommen werden muss, ist das Anlegen der Kalkulation in der multidimensionalen Datenbank. Dieser Vorgang vollzieht sich halbautomatisch über das in die Vorlage integrierte Makro Hinzufügen, das den eingegebenen Kalkulationsnamen (Feld Datei) als Element in der Dimension Datei anlegt. Damit sind noch keine Daten in den Würfel übertragen worden, sondern nur die technischen Voraussetzungen für diesen Vorgang geschaffen worden. Der eigentliche Schreibevorgang erfolgt erst durch Einleiten einer Berechnung des Excels z.B. durch das Drücken der Taste F9 oder durch Speichern der Datei. Auf die Details wird im Verlauf dieses Abschnittes noch eingegangen.
Der zweite Schritt zur Erstellung einer Gerätekalkulation ist das Eintragen der Kostenpositionen in die dafür vorgesehenen Zellen (siehe Abbildung 11 ). Die Kostenpositionen sind in die Bereiche
• Absatz / Erlös,
• Stoff,
53 Quelle: Xxxxxxxxx xxxx.
Rahmenbedingungen aus den Gegebenheiten der Xxxxxxxxx xxxx Seite 22
• WS,
• Einmalkosten und
• Sonstige Kosten
unterteilt.
Eingabebereich für die Kostenpositionen im KMOD 03 54 Abb. 11:
Die Informationen zu dem Bereich Absatz / Erlös stammen alle aus dem Vertrieb sowie von der Projektleitung. Die Informationsübermittlung erfolgte in der Vergangenheit zumeist per e-Mail, also sehr gering strukturiert. Im Zuge der Einführung des neuen Prozesse Quartalsweise Kalkulation wurde die Datenübermittlung formalisiert. Das zugehörige Datenblatt wird in dem Abschnitt zur Quartalsweisen Kalkulation näher beschrieben.
Alle blauen Felder sind standardmäßig als Eingabefelder vorgesehen. In den grauen Feldern sind Formeln hinterlegt. So wird der Absatz je Jahr eingegeben, die Einmalerlöse werden automatisch mengengewichtet über die Jahre verteilt sowie der Starjahrpreis über eine Preisänderungsrate je Jahr fortgeschrieben. Eine Alternative zum Erlös je Jahr ist die Angabe einer Gesamtrendite, aus der automatisch die notwendigen Jahreserlöse berechnet werden. Die Kosten müssen hierzu schon vollständig eingetragen worden sein.
54 Quelle: Xxxxxxxxx xxxx.
Arbeit zitieren:
Ingo Peper, 2004, Konzeption und prototypische Implementierung eines Informationssystems zur Projektkalkulation am Beispiel der XXX, München, GRIN Verlag GmbH
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