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Die berufliche Orientierung in der Realschule

Title: Die berufliche Orientierung in der Realschule

Examination Thesis , 2005 , 124 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Klaus Schönberger (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Der Beruf stellt eine in der Regel langfristige und auf Einkommenserzielung ausgerichtete Tätigkeit dar. Der berufliche Lohn bildet die wirtschaftliche Existenzgrundlage und nimmt dadurch großen Einfluss auf die soziale Stellung in der Gesellschaft und auf die finanziellen Möglichkeiten des Einzelnen. Obwohl durch das soziale System in Deutschland versucht wird, jedem Bürger ein Mindestmaß an finanzieller Sicherheit zu garantieren, spielt die Berufstätigkeit für die Erfüllung, Freude und Selbstverwirklichung eines Gesellschaftsmitglieds eine entscheidende Rolle. Das Rechtssystem der BRD stellt es grundsätzlich jedem Bürger frei, einen beliebigen Beruf zu wählen. Bevor eine Entscheidung für ein bestimmtes Berufziel fällt ist es wichtig, sich intensiv mit den persönlichen Voraussetzungen auseinanderzusetzen. Auf jeden Fall sollten die eigen Interessen mit den Inhalten des zukünftigen Berufs zusammenpassen. Dies allein reicht aber meist nicht aus: Damit die Anforderungen eines bestimmten Berufs auch erfüllt werden können braucht man auch die entsprechenden Fähigkeiten. Die Auseinandersetzung mit persönlichen Interessen und Fähigkeiten kann die Aufmerksamkeit auf bestimmte Berufe lenken. Das Überangebot an unterschiedlichen Möglichkeiten wird so eingegrenzt und überschaubar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 BEGRÜNDUNG VON DER SACHE HER

1.1 BERUFSWAHL – PERSÖNLICHE ENTSCHEIDUNGSKRITERIEN

1.1.1 Freie Berufswahl

1.1.2 Interessen

1.1.3 Fähigkeiten

1.2 BERUFSWAHL – ANFORDERUNGEN UND ERWARTUNGEN DER BETRIEBE

1.2.1 Berufsbilder und Anforderungsprofile

1.2.2 Allgemeine Erwartungen an Auszubildende

1.3 BEWERBUNG

1.3.1 Bewerbungsunterlagen

1.3.2 Einstellungstest

1.3.3 Vorstellungsgespräch und Assessment Center

1.4 BERUFSAUSBILDUNG

1.4.1 Betriebliche Berufsausbildung

1.4.2 Duales System

1.5 JUGENDARBEITSSCHUTZ

1.5.1 Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)

1.5.2 Arbeitszeit

1.5.3 Pausen

1.5.4 Urlaub

1.5.5 Berufsschule

1.5.6 Beschäftigungsverbote

1.6 ARBEITSRECHT

1.6.1 Europäisches Recht

1.6.2 Grundgesetz

1.6.3 Arbeitsrechtliche Gesetze

1.6.4 Tarifverträge

1.6.5 Betriebsvereinbarungen

1.6.6 Arbeitsvertrag

1.6.7 Betriebliche Übung

1.6.8 Richterliche Rechtsfindung

1.7 KÜNDIGUNG UND KÜNDIGUNGSSCHUTZ

1.7.1 Kündigung

1.7.2 Allgemeiner Kündigungsschutz

1.7.3 Mutterschutz

1.7.4 Schutz von Behinderten

1.7.5 Schutz von Betriebsratmitgliedern

1.8 BETRIEBLICHE MITBESTIMMUNG

1.8.1 Das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG)

1.8.2 Der Betriebsrat

1.8.3 Die Jugend- und Auszubildendenvertretung

1.8.4 Die Betriebsversammlung

1.8.5 Der Wirtschaftsauschuss

1.8.6 Die Einigungsstelle

1.9 MITBESTIMMUNG IM UNTERNEHMEN

1.9.1 Montan-Mitbestimmungsgesetz von 1951 (Montan-MitbestG)

1.9.2 Mitbestimmungsgesetz von 1976 (MitbestG)

1.9.3 Drittelbeteiligungsgesetz von 2004 (DrittelbG)

2 BEGRÜNDUNG VOM BILDUNGSZIEL HER

2.1 BEITRAG ZUR FACHLICHEN BILDUNG

2.2 BEITRAG ZUR BEWÄLTIGUNG SPEZIFISCHER LEBENSSITUATIONEN

2.3 BEITRAG ZUR HALTUNGSBILDUNG

3 BEGRÜNDUNG VON DER INDIVIDUALLAGE HER

III. PLANUNG UND BEGRÜNDUNG DES METHODISCHEN ENTWURFS

1 UNTERRICHTSFORMEN

1.1 SZENARIO

1.2 ROLLENSPIEL

1.3 LEHRERVORTRAG

1.4 LEHRER-SCHÜLER-GESPRÄCH

1.5 EINZELARBEIT

1.6 PARTNER- UND GRUPPENARBEIT

1.7 BRAINSTORMING

1.8 LERNZIRKEL

1.9 REFERATE

2 AUSWAHL UND EINSATZ VON UNTERRICHTSMEDIEN

2.1 LEHRER UND SCHÜLER

2.2 TAGESLICHTPROJEKTOR UND ARBEITSTRANSPARENT

2.3 FERNSEHGERÄT – VIDEOREKORDER – VHS-KASSETTE

2.4 COMPUTER MIT INTERNETANSCHLUSS

2.5 TAFELBILD

2.6 ARBEITSBLATT

2.7 SCHULBUCH

2.8 ZEITUNGS- UND ZEITSCHRIFTENAUSSCHNITTE

2.9 GESETZESTEXTE

2.10 SONSTIGE TEXTMEDIEN

3 DIE ORGANISATION DES UNTERRICHTSABLAUFS

IV. STUNDENVERTEILUNG

1. STUNDE 1: BERUFSWAHL – INTERESSEN UND FÄHIGKEITEN

1.1 FESTLEGUNG DER LERNZIELE

1.2 DER GESTALTUNGSGEDANKE

1.3 DIE METHODISCHE STRUKTUR

1.4 PLAN DER DURCHFÜHRUNG

2 STUNDE 2: BERUFSWAHL – ANFORDERUNGEN UND ERWARTUNGEN DER BETRIEBE

2.1 FESTLEGUNG DER LERNZIELE

2.2 DER GESTALTUNGSGEDANKE

2.3 DIE METHODISCHE STRUKTUR

2.4 PLAN DER DURCHFÜHRUNG

3 STUNDE 3: BEWERBUNG

3.1 FESTLEGUNG DER LERNZIELE

3.2 DER GESTALTUNGSGEDANKE

3.3 DIE METHODISCHE STRUKTUR

3.4 PLAN DER DURCHFÜHRUNG

4 STUNDE 4: BERUFSAUSBILDUNG

4.1 FESTLEGUNG DER LERNZIELE

4.2 DER GESTALTUNGSGEDANKE

4.3 DIE METHODISCHE STRUKTUR

4.4 PLAN DER DURCHFÜHRUNG

5 STUNDE 5: JUGENDARBEITSSCHUTZ

5.1 FESTLEGUNG DER LERNZIELE

5.2 DER GESTALTUNGSGEDANKE

5.3 DIE METHODISCHE STRUKTUR

5.4 PLAN DER DURCHFÜHRUNG

6 STUNDE 6: ARBEITSRECHT

6.1 FESTLEGUNG DER LERNZIELE

6.2 DER GESTALTUNGSGEDANKE

6.3 DIE METHODISCHE STRUKTUR

6.4 PLAN DER DURCHFÜHRUNG

7 STUNDE 7: KÜNDIGUNG UND KÜNDIGUNGSSCHUTZ

7.1 FESTLEGUNG DER LERNZIELE

7.2 DER GESTALTUNGSGEDANKE

7.3 DIE METHODISCHE STRUKTUR

7.4 PLAN DER DURCHFÜHRUNG

8 STUNDE 8: BETRIEBLICHE MITBESTIMMUNG

8.1 FESTLEGUNG DER LERNZIELE

8.2 DER GESTALTUNGSGEDANKE

8.3 DIE METHODISCHE STRUKTUR

8.4 PLAN DER DURCHFÜHRUNG

9 STUNDE 9: MITBESTIMMUNG AUF UNTERNEHMENSEBENE

9.1 FESTLEGUNG DER LERNZIELE

9.2 DER GESTALTUNGSGEDANKE

9.3 DIE METHODISCHE STRUKTUR

9.4 PLAN DER DURCHFÜHRUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit dient der methodischen Aufbereitung des Themenkomplexes „Berufliche Orientierung“ für den Unterricht an Realschulen. Sie zielt darauf ab, Schülern der neunten Jahrgangsstufe fundierte Einblicke in die Arbeitswelt zu vermitteln und ihnen eine kompetente Berufswahlentscheidung durch die Auseinandersetzung mit eigenen Interessen, Fähigkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen zu ermöglichen.

  • Berufswahlprozess: Persönliche Entscheidungskriterien und betriebliche Anforderungen.
  • Bewerbungsverfahren: Strategien für Unterlagen, Einstellungstests und Vorstellungsgespräche.
  • Rechtliche Grundlagen: Berufsbildungsgesetz, Jugendarbeitsschutz, Arbeitsrecht und Kündigungsschutz.
  • Mitbestimmung: Rollen von Betriebsrat, Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie Unternehmensmitbestimmung.
  • Didaktische Umsetzung: Planung von neun Unterrichtseinheiten mit verschiedenen Lernformen und Medieneinsatz.

Auszug aus dem Buch

1.3 Bewerbung

Ist der Prozess der Auseinandersetzung mit sich selbst und den Gegebenheiten am Arbeitsmarkt abgeschlossen und existiert eine klare Vorstellung in welchem Beruf oder Berufszweig man eine Ausbildung beginnen möchte, so beginnt ein neuer Abschnitt auf dem Weg zum Ausbildungsplatz: die Bewerbungsphase. In diesem Stadium der beruflichen Orientierung bemüht sich der Einzelne um einen konkreten Arbeitsplatz. Die Bewerbung beginnt mit der Anfertigung der Bewerbungsunterlagen, die anschließend dem Betrieb mit dem gewünschten Ausbildungsangebot übermittelt werden. Informationen, die ein Betrieb durch die Bewerbungsmappe über einzelne Bewerber erhält, entscheiden dann darüber, ob man zu einem Einstellungstest und/oder einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird oder eine Absage bekommt. Erst wenn auch ein Test und/oder der direkte Kontakt bei einem persönlichen Vorstellungsgespräch den Ausbilder von der Eignung des Bewerbers überzeugen konnten, erhält man einen Ausbildungsvertrag.

Zusammenfassung der Kapitel

1 BEGRÜNDUNG VON DER SACHE HER: Behandelt die zentralen theoretischen Säulen der beruflichen Orientierung, von der Berufswahlentscheidung über den Bewerbungsprozess bis hin zu rechtlichen Regelungen der Ausbildung und Mitbestimmung.

2 BEGRÜNDUNG VOM BILDUNGSZIEL HER: Erläutert die didaktische Notwendigkeit, Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten und sie zur eigenverantwortlichen Lebensplanung zu befähigen.

3 BEGRÜNDUNG VON DER INDIVIDUALLAGE HER: Analysiert die psychologische Situation von Schülern der neunten Jahrgangsstufe im Prozess der Identitätsfindung während der Pubertät.

III. PLANUNG UND BEGRÜNDUNG DES METHODISCHEN ENTWURFS: Beschreibt die eingesetzten Unterrichtsmethoden wie Rollenspiel, Brainstorming und Lernzirkel sowie die Auswahl geeigneter Medien.

IV. STUNDENVERTEILUNG: Detaillierte Planung von neun Unterrichtsstunden inklusive Lernzielen, Gestaltungsgedanken und Verlaufsplänen.

Schlüsselwörter

Berufswahl, Ausbildungsplatz, Bewerbungsunterlagen, Arbeitsrecht, Berufsausbildung, Jugendarbeitsschutz, Betriebsrat, Mitbestimmung, Unterrichtsmethoden, Lernziele, Berufspass, Persönlichkeitspass, Vorstellungsgespräch, Einstellungstest, Berufsorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende didaktische Handreichung zur beruflichen Orientierung in der Realschule, indem sie theoretische Inhalte des Arbeitsrechts und der Berufswahl mit konkreten Unterrichtsentwürfen verknüpft.

Welche Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Bereiche umfassen die Berufswahl, den Bewerbungsprozess, das duale Ausbildungssystem, arbeitsrechtliche Schutzgesetze für Jugendliche und Arbeitnehmer sowie die betriebliche und unternehmerische Mitbestimmung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Unterstützung von Realschülern bei der Berufswahlentscheidung und dem Übergang ins Arbeitsleben durch praxisnahe Unterrichtsgestaltung.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten didaktischen Planung (Unterrichtsentwürfe) und stützt sich auf eine breite Basis an arbeitsrechtlicher Literatur und pädagogischen Richtlinien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fachwissenschaftliche Fundierung (Recht, Berufsbildung) und die detaillierte methodische Ausarbeitung von neun Unterrichtsstunden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Berufswahlentscheidung, duale Ausbildung, Arbeitsrecht, Mitbestimmung, Unterrichtsmethodik und Handlungsorientierung.

Warum ist das "Szenario" eine wichtige Methode für den Einstieg?

Es dient der Anregung von Kreativität und ermöglicht es, durch ein fiktives Zukunftsszenario ein kritisches Bewusstsein für die Bedeutung freier Berufswahl zu schaffen.

Wie unterscheidet sich die betriebliche von der unternehmerischen Mitbestimmung?

Die betriebliche Mitbestimmung (von unten) bezieht sich auf den Alltag im Betrieb durch den Betriebsrat, während die unternehmerische Mitbestimmung (von oben) die Beteiligung von Arbeitnehmervertretern in Lenkungsorganen wie dem Aufsichtsrat umfasst.

Excerpt out of 124 pages  - scroll top

Details

Title
Die berufliche Orientierung in der Realschule
College
University of Passau
Grade
1,0
Author
Klaus Schönberger (Author)
Publication Year
2005
Pages
124
Catalog Number
V52269
ISBN (eBook)
9783638480277
ISBN (Book)
9783656639695
Language
German
Tags
Orientierung Realschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Klaus Schönberger (Author), 2005, Die berufliche Orientierung in der Realschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52269
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