Inwieweit stellt der Status Quo in Kaschmir ein Gefahrenpotential für einen Nuklearkrieg dar?

Die indisch-pakistanischen Kriege und ihre Relevanz für die internationalen Beziehungen


Seminararbeit, 2016
24 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Status Quo in Kaschmir als Folge der indisch-pakistanischen Kriege: ein historischer Rückblick
2.1. Britisch-Indien wird geteilt
2.2. Wie die Kaschmir-Frage eine Reihe von Kriegen entfachte: Die indisch-pakistanischen Kriege von 1947-1949, 1965, und die Kargil-Krise von

3. Die Entwicklung der indisch-pakistanischen Beziehungen nach der Kargil-Krise

4. Fazit

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Bereits nach der Teilung des indischen Subkontinents im August 1947, in Folge dessen die Nationalstaaten-Bildung des heutigen Pakistans und Indiens erfolgte, florierte der mitt- lerweile über 60 Jahre andauernde indisch-pakistanische Antagonismus, dessen Kern die Frage nach der Zugehörigkeit des Territoriums von Jammu und Kaschmir in der Hi- malaya-Region seit jeher verkörpert. Nach wie vor herrscht Uneinigkeit über Legitimität des im Oktober 1947 unter der Zustimmung des einstigen Maharadscha von Jammu und Kaschmir erfolgten Beitritts zur indischen Union. Auch ein seitens der Vereinten Natio- nen arrangierter Maßnahmeplan zur Wiederherstellung eines Waffenstillstands sowie der Realisierung einer Volksabstimmung, konnte weder durchgesetzt werden noch die Kon- fliktparteien nicht beschwichtigen.1

Die unverkennbare Dependenz zwischen der Territorialfrage von Jammu und Kaschmir sowie einer Reihe indisch-pakistanischer Kriege, führte speziell im letzten Jahrzehnt zum Aufgreifen der Friedensverhandlungen, die angesichts der Tatsache, dass Pakistan und In- dien mittlerweile zu großen Atommächten angewachsen sind, essentiell für die Abkehr neuer kriegerischer Auseinandersetzungen waren.2

Der US-amerikanische Präsident Barack Obama implizierte mit seinem Kurswechsel zu Beginn seiner Amtszeit eine Neubewertung der akuten Bedrohungslage auf der Welt, insbesondere aufgrund der Gefahr eines nuklearterroristischen Anschlags. So intendiert auch er einen Beitritt aller Staaten zum Nichtverbreitungsvertrag (NVV) über atomare Waffen mit dem Ziel die Proliferation von Nuklearwaffen zu verhindern, dem allerdings Indien und Pakistan ungeachtet des internationalen Drucks bis heute nicht beigetreten sind. Stattdessen führen beide Staaten ihre Atomwaffenprogramme fort, obwohl die Anzahl extremistischer Terrorgruppen in der Region erheblich angestiegen ist und damit einhergehend auch die Gefahr eines unberechtigten Nutzens nuklearer Waffen, allem voran im Konflikt um Jammu und Kaschmir. Zwar drohten sich die Regierungen der beiden Länder bereits mehrfach mit einem atomaren Angriff, welcher bislang jedoch mitsamt seiner verheeren-den Konsequenzen ausgeblieben ist.3

Angesichts der wieder ausgebrochenen Unruhen in Jammu und Kaschmir, ausgelöst durch die Ermordung des jungen pakistanischen Separatistenführers Burhan Wani und dem sich verschärfenden Ton zwischen Islamabad und Neu-Delhi, ist der Kaschmir-Konflikt und die von ihm ausgehende Gefahr eines atomaren Krieges wieder ins Visier der Weltöffentlichkeit gerückt, zumal bereits die Kargil-Krise von 1999 ein „Fast-Szenario“ eines AtomKrieges zwischen beiden Nationen illustrierte.4

Bezüglich der Anzahl der Sprengköpfe, die sich im pakistanischen und indischen Besitz befinden, liegen beide Länder nach aktuellstem Stand ungefähr gleichauf, obwohl der Atomwaffenbau in Pakistan in einem dynamischeren Tempo stattfindet, wodurch das pakistanische Atomwaffenarsenal maßgeblich in den letzten Jahren an Größe hinzugewonnen hat. Hierbei fokussiert sich Pakistan in erster Linie auf die Optimierung seines Nuklearwaffenarsenals und der damit zusammenhängenden Infrastruktur. Auch Indien weist mittlerweile ein beachtliches Atomwaffenarsenal auf, indem die Verbesserung der Trägersysteme kontinuierlich voranschreitet. Hierdurch liegen zwei Atommächte nicht nur in unmittelbarer Nachbarschaft, sondern stellen zudem aufgrund der jahrzehntelangen, konfliktträchtigen Beziehungen zueinander eine ernstzunehmende Gefahr für ihre Staatsbürger, aber auch die Weltgemeinschaft dar.5

In Anbetracht der Aktualität des Kaschmir-Konflikts, gilt es nachfolgend eine Analyse im Hinblick auf die reelle Gefahr eines Nuklearkrieges zu erstellen, um damit einhergehend eine Antwort auf die Frage darzubieten, inwiefern der Konflikt um den Status von Jammu und Kaschmir ausschlaggebend für einen Anstieg des Gefahrenpotentials ist.

Hierzu gilt es im Vorfeld einen historischen Rückblick zu ermöglichen, welcher die Etappen der indisch-pakistanischen Kriege seit der Teilung Britisch-Indiens inkludiert. Die Illustrierung des ersten indisch-pakistanischen Krieg erfolgt aufgrund der Ausgangslage für den Kaschmir-Konflikt detailreicher als die darauffolgenden Kriege, zumal dies nicht der

Notwendigkeit für den weiteren Verlauf bedarf. In einem weiteren, vorletzten Schritt, erfolgt dir nähere Betrachtung der indisch-pakistanischen Beziehungen seit der Kargil-Krise im Jahre 1999. Hieraus lassen sich schließlich in einem finalen Schritt Rückschlüsse auf die Handlungen aller involvierten Akteure unter Berücksichtigung der atomaren Gefahr ziehen. In einem finalen Schritt soll schließlich anhand der dargebotenen Informationen die Einschätzung des Gefahrenpotentials eines Nuklearkriegs aufgrund des ungeklärten Status von Jammu und Kaschmir zwischen Indien und Pakistan erfolgen.

2. Status Quo in Kaschmir als Folge der indisch-pakistanischen Kriege:ein historischer Rückblick

2.1.Britisch-Indien wird geteilt

Nachdem Ende des Zweiten Weltkrieges, ergaben sich für den indischen Subkontinent, welcher von Groß-Britannien kolonialisiert worden war, einige Variationen der Nationalstaaten-Neu-Bildung. Die heterogene Bevölkerungszusammensetzung sowie die unterschiedlichen Konzeptualisierungen und National-Staats-Ideen zwischen den politischen Eliten des heutigen Pakistans und des indischen Staates nach Rückzug des Kolonialherrschers Großbritannien, führten schließlich im August 1947 zur Unabhängigkeit beider Staaten und folglich der Teilung des indischen Subkontinents. Bis heute illustriert die ungelöste Frage um die Zugehörigkeit des ehemaligen Fürstenstaates Jammu und Kaschmir (des Öfteren kurz Kaschmir genannt) die Interessendivergenzen und der fragmentarischen National-Staaten-Bildung auf dem indischen Subkontinent. Mehrere Kriege um den Fürstenstaat hat es bisher gegeben, die allesamt beidseitig nicht siegreich waren im Hinblick auf die Zugehörigkeit von Jammu und Kaschmir. Auch die Diffizilität der völkerrechtlichen Bestimmung über das Gebiet Jammu und Kaschmir behindert einen abschließenden Prozess der indisch-pakistanischen Konflikt-Serie, dessen Einleitung in der Zukunft liegt und ungewiss erscheint.6

Als Wiege und Auslöser der Kaschmir-Frage, betrachtet man heute die Teilung BritischIndiens, die erstmalig Territorialund Grenzfragen aufgeworfen hat. Während Indien bereits zu Beginn der Verhandlungen zur Errichtung des indischen Staates die Idee eines auf demokratischen Prinzipien basierenden, die Integrität und das Zusammenleben heterogener Bevölkerungsschichten ermöglichenden Basissystems implementierte, lehnte die mehrheitlich muslimisch beschaffene Bevölkerung Pakistans diesen Leitgedanken eines künftigen Nationalstaates ab. Im Zentrum des pakistanischen Konzepts stand die Religion als verbindendes Element, auf dem die Staatsgründung fußen sollte. Pakistan erwarb mittels des Teilungsprozesses und der Errichtung des unabhängigen Nationalstaates somit den Status, das erste muslimische Land Südasiens gewesen zu sein. Als kausalen Faktor für das Bedürfnis der separatistischen Beweggründe der Muslime, wurde im Rahmen der Verhandlungen oftmals die zunehmende Marginalisierung der Muslime genannt, die der Majorität der hinduistischen Bewohner des indischen Subkontinents, zahlenmäßig weitaus unterlegen waren.7

In einer gemeinsamen Konferenz beschlossen der damals amtierende Vizepräsident der indischen Interimsregierung, Pandit Jawaharlal Nehru, der Berater des Vizekönigs, Lord Ismay, der Vizekönig von Indien, Lord Louis Mountbatton und der Präsident der Moslembewegung, Mohammad Ali Dschinnah die bald darauffolgenden Teilung Indiens. Zwar wurden im Voraus etliche Versuche unternommen, die Einigkeit des indischen Subkontinents zu wahren, jedoch kristallisierten sich die beiden fragmentierten politischen Lager heraus, wodurch der Zwei-Nationen-Theorie, fußend auf der Idee Dschinnahs, resigniert zugestimmt werden musste.8

2.2. Wie die Kaschmir-Frage eine Reihe von Kriegen entfachte: die indischpakistanischen Kriege von 1947-1949, 1965, 1971 und die Kargil Krise von 1999

Die im August 1947 erklärte Unabhängigkeit der beiden Staaten Indien und Pakistan gilt bis heute noch als die Reflektion des Beginns kriegerischer Auseinandersetzungen beider Nationen im Konflikt um den Fürstenstaat Jammu und Kaschmir. Nebst den Völkerwanderungen nach der Separation von sogenannten „Hindu-Provinzen“ und „MuslimProvinzen“ in die Staaten Indien und Pakistan und die drohende Gefahr für verbleibende Minderheiten von Hindus in Pakistan und Muslimen in Indien, eskalierte die politische Lage zu diesem Zeitpunkt, insbesondere nach der durch die Teilung bedingte Auflösung der britisch-indischen Armee in ein pakistanisches und ein indisches Lager. Hierdurch gewannen beide Länder unmittelbar nach der Staatsgründung an militärischer Stärke, welche diese in einem Krieg jedoch nur unter Berücksichtigung der alliierten Großmächte auf beiden Seiten demonstrieren konnten. Die ausgehende Gefahr bestand temporär bedingt durch die parallelen Abläufe zum Ausbruch des Kalten Krieges, der die weltpolitische Agenda bestimmte und bereits das Potential eines Nuklearen Weltkrieges beherbergte. Die Einmischung der beiden rivalisierenden Weltmächte der USA und die ehemalige UdSSR, ließ dem indisch-pakistanischen Krieg eine neue Bedeutung zukommen, zumal Pakistan sich mit den US-Amerikanern verbündete und die UdSSR solidarisch mit Indien in diesem entfachten Krieg interagierte. Die antagonistischen Reaktionen insbesondere dieser vier Staaten lässt sich darauf zurückführen, dass geopolitischen Allianzen ein höherer Stellenwert als der Berücksichtigung gesellschaftspolitischer Gemeinsamkeiten beigemessen wurde. So entstanden die Bündnisse zwischen Pakistan und den USA, obwohl die USA und Indien in ihren Merkmalen auf staatsideologischer Ebene eine nennenswerte Kongruenz aufzeigten.9

Den Fürstentümern, 554 an der Zahl, oblag es nach dem Ende der britischen Kolonialherrschaft nun, sich den unabhängigen Staaten Indien oder Pakistan jeweils anzuschließen oder die Unabhängigkeit ihres Fürstentums zu präferieren. Da die Mehrheit der in Jammu und Kaschmir lebenden Bevölkerung muslimischen Glaubens war, beanspruchte Pakistan die territoriale Integrität des Fürstenstaates und drohte trotz der guten Beziehungen zu zahlreichen Städten im Westen von Kaschmir nicht nur mit wirtschaftlichen Sanktionen bei einer Verweigerung des Anschlusses an Pakistan, sondern auch mit der forcierten Annektierung. Zur Realisierung der Ideologie, einen regionalen Lebensraum für alle Muslime in Südasien zu schaffen, erwies sich aus pakistanischer Sicht der Einfluss auf Kaschmir als notwendig. Gleichzeit verfolgte aber auch der indische Staat seinen Wunsch, dem indischen Staat einem pluralistischen Charakter mit Integrationskraft für eine heterogene Gesellschaft verleihen zu können, wodurch Kaschmir nun in die Fronten zweier entgegengesetzter Ideologien geriet.10

Trotz der religiösen Gleichgesinntheit zu Pakistan, zeichnete sich zunehmend eine Affinität zu Indien auf kaschmirischer Seite ab. Der herrschende Maharadscha Hari Sing der Fürstentümer Jammu und Kaschmir legte seine Präferenzen, weiterhin unabhängig zu bleiben offen, wohingegen der Premier-Minister Sheikh Abdullah die Nähe zu Indien markierte und einen Anschluss nicht ausschloss. Nach der offiziell verkündeten Entscheidung seitens der Führung Kaschmirs, den Anschluss an Pakistan zu verweigern, setzte Pakistan im Oktober 1947 irreguläre Kampftruppen statt der Armee zur gewaltsamen Besetzung und Eroberung der Fürstentümer ein. Um die pakistanische Eroberung Kaschmirs zu verhindern, wandte sich der Maharadscha an die indische Regierung mit der Bitte um Beistand. Hierzu postulierte die indische Führung die Unterzeichnung der „Treaty of Accession“ (zu deutsch: Absichtserklärung), wodurch man die Unabhängigkeit zugunsten der territorialen Integrität in Indien aufgab. Eine Beendigung des Konflikts gelang nur unter internationalem Druck und der Vermittlung durch die Vereinten Nationen, woraus zugleich die Teilung der Region Jammu und Kaschmir resultierte. Pakistan gelang die Okkupation eines Drittels des Territoriums von Jammu und Kaschmir, wodurch der Status Quo in Kaschmir zementiert wurde. Da auch eine völkerrechtliche Klärung des Status von Jammu und Kaschmir ausblieb, wenngleich die Vereinten Nationen diese Frage und eine eventuelle Lösung konkretisiert hatten, wird dieser Status bis heute beibehalten.11

Das Erstarren in sowie das Forttragen der Kaschmir-Frage und insbesondere die Unfähigkeit der Vereinten Nationen, in diesem Konflikt erfolgreich zu vermitteln und die Beendigung desselbigen zu bewirken, befeuerte die ohnehin angespannte Situation und führte zu zwei weiteren Kriegen in den Jahren 1965, 1971 sowie der Kargil-Krise von 1999, wodurch sich eine kontinuierliche Linie bewaffneter Auseinandersetzungen bis in die Gegenwart abzeichnet. Grund hierfür war in erster Linie die von Pakistan nicht tolerierte Integration der Fürstentümer Jammu in Kaschmir in die indischen Staatsgrenzen. Statt einer Bereinigung der zwischenstaatlichen Beziehungen, provozierte Pakistan durch die militärische Unterstützung oppositioneller Gruppen im Kaschmir die Situation, wodurch sich die zunächst überschaubaren bewaffneten Auseinandersetzungen in den darauffolgenden Kriegen entluden.12

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1 Saxer, Urs, 2010: Die internationale Steuerung der Selbstbestimmung und der Staatsentstehung. Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht 214, Heidelberg: Springer Verlag, S. 551 f. / Bajwa, Kudilp, 2003: Jammu and Kashmir War (1947-48): Political and Military Perspective, Neu Delhi: Taj Press, S. 289f..

2 Pilny, Karl, 2006: Tanz der Riesen: Indien und China prägen die Welt, Frankfurt / New York: Campus Verlag GmbH, S. 114 f..

3 Fröhlich, Christiane (Hrsg.), 2010: Friedensgutachten 2010, Berlin: LIT Verlag, S. 25 f. / Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV, online unter: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Friedenspolitik/Abruestung/Nukleares/NVV_node.html, (letzter Stand: 22.02.2016; letzter Zugriff: 18.08.2016) / Becker, Markus, 2015: Taktische Nuklearwaffen: Pakistans Traum von der Mini-Atombombe, online unter: http://www.spiegel.de/politik/ausland/pakistan-droht-indien-mit-taktischen-atomwaffen-a-1069686.html, (letzter Stand: 29.12.2015; letzter Zugriff: 18.08.2015) / Schreiber, Wolfgang (Hrsg.) / Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF), 2011: Das Kriegsgeschehen 2007: Daten und Tendenzen der Kriege und bewaffneten Konflikte, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 51 f..

4 Petersmann, Sandra, 2016: Schwere Unruhen im indischen Gebiet: Brennende Wut in Kaschmir, online unter: https://www.tagesschau.de/ausland/kaschmir-intifada-101.html, (letzter Stand: 06.08.2016; letzter Zugriff: 18.08.2016) / Bieri, Matthias / Thränert, Oliver, 2015: Gefahren der nuklearen Proliferation, in: Jäger, Thomas, 2015: Handbuch: Sicherheitsgefahren. Globale Gesellschaft und internationale Beziehungen, Wiesbaden: Springer Fachmedien, S. 263-274.

5 Federation of American Scientists, 2013: Nuklearwaffenarsenale, online unter: http://www.icanaustria.at/fakten/herstellung-und-einsatz/nuklearwaffenarsenale/, (letzter Zugriff:18.08.2016).

6 Khilnani, Sunil, 1999: The Idea of India, London: Penguin Books, S. 1 ff. / Gosalia, Sushila, 1997: Epochen der politischen Entwicklungen seit 1947 auf dem indischen Subkontinent. Ein Überblick zur Geschichte und zu aktuellen politischen Konflikten im Zeichen von Neokolonialismus und innerem Kolonialismus, in: Evangelische Akademie Iserlohn (Hrsg.), 50 Jahre Unabhängigkeit auf dem indischen Subkontinent. Koloniale Kontinuitäten neue Abhängigkeiten, neue Chancen?; Tagung der Evangelische Akademie Iserlohn vom 11. 13. April 1997 (Iserlohn 1997) 9–22. S. 11 f. / Rothermund, Dietmar, 2002: Krisenherd Kaschmir: Der Konflikt der Atommächte Indien und Pakistan, München: C.H. Beck Verlag, S.25 f..

7 Khilnani, The Idea of India, S. 1 ff. (s. Anm. 6) / Kulke, Hermann / Rothermund, Dietmar, 2006: Geschichte Indiens: von der Induskultur bis heute, 3. Aufl., München: C.H. Beck Verlag, S. 90 ff. / Wagner, Christian, 2016: Das politische System Indiens: Eine Einführung, 2. Aufl., Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 12 ff. / Kedourie, Elie, 1970: Nationalism in Asia and Africa, London: Routledge, S. 245-249 / Kulke, Hermann / Rothermund, Dietmar, 2010: Geschichte Indiens: von der Induskultur bis heute, 4.Aufl., München: C.H. Beck Verlag, S. 382 ff..

8 Kulke/Rothermund, Geschichte Indiens, S. 382 ff. (s. Anm. 7) / Mann, Michael, 2014: Die Teilung Britisch-Indiens 1947: Blutiger Weg in die Unabhängigkeit, online unter: http://www.bpb.de/internationales/asien/indien/44402/die-teilung-britisch-indiens, (Letzter Stand: 07.04.2014; letzter Zugriff: 16.08.2016) / Rothermund, Dietmar, 2008: Indien: Aufstieg einer asiatischen Weltmacht, München: C.H. Beck Verlag, S. 22 ff..

9 Rothermund, Indien: Aufstieg einer asiatischen Weltmacht, S, 23 f. (s. Anm. 8) / Brecher, Michael, 2016: The world of protracted conflicts, Lanham, Maryland: Lexington Books, S. 78 f. / Jahn, Egbert, 2015: Konfliktherd für einen Nuklearkrieg oder gar den Dritten Weltkrieg?, in: Jahn, Egbert: Politische Streitfragen, Band 4: Weltpolitische Herausforderungen, Wiesbaden. Springer Fachmedien, S. 228-244.

10 Rothermund, Krisenherd Kaschmir: Der Konflikt der Atommächte Indien und Pakistan, S. 24 ff.(s. Anm. 6 ) / Sarkar, Bhaskar, 1999: Kargil War: Past, Present, and Future, Neu-Delhi: Spantech & Lancer, S. 8 f..

11 Rothermund, Krisenherd Kaschmir: Der Konflikt der Atommächte Indien und Pakistan, S. 25 ff. / 32 ff. (s. Anm. 6) / Sarkar, Kargil War: Past, Present, and Future, S. 10 ff. (s. Anm. 10) / Kreft, Heinrich, 1999: Der eskalierende Konflikt in Südasien, in: Internationale Politik und Gesellschaft: international Politics and Society,01/1999, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, S. 68-75 / Bajwa, Jammu and Kashmir War (1947-48), S. 289f. (s.Anm. 1).

12 Fischer, Dieter, 2011: Über Grenzen: Leben in Afghanistan, Reisen in Asien 1962-1966, Berlin. Pro Business, S.27 ff. / Werner, Suzanne, 2013: The Precarious Nature of Peace: Resolving the Issues, Enforcing the Settle-ment, and Regenetitation the Terms, in: Mitchell, Sara McLaughlin (Hrsg.) / Vasquez, John A. (Hrsg.), 2013:Conflict, War, and Peace: An Introduction to Scientific Research, Washington D.C.: CQ Press, S. 323-344.>

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Details

Titel
Inwieweit stellt der Status Quo in Kaschmir ein Gefahrenpotential für einen Nuklearkrieg dar?
Untertitel
Die indisch-pakistanischen Kriege und ihre Relevanz für die internationalen Beziehungen
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen  (Institut für Politische Wissenschaft)
Veranstaltung
„Vergessene Kriege“ und ihre Relevanz für die aktuellen internationalen Beziehungen
Note
2,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
24
Katalognummer
V498336
ISBN (eBook)
9783346033499
ISBN (Buch)
9783346033505
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Internationale Beziehungen, Indien, Pakistan, Kaschmir-Konflikt, Atommächte, Nuklearkrieg, internationale Sicherheit, Sicherheitspolitik, Südasien, Konflikte, Krisen, Kriege, Aufrüstung, Britisch-Indien, Proliferation, Kargil-Krise, Militär, Territorialkriege, stability-instability-paradox, Konflikttheorie
Arbeit zitieren
Anya Delen (Autor), 2016, Inwieweit stellt der Status Quo in Kaschmir ein Gefahrenpotential für einen Nuklearkrieg dar?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498336

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