Die Theorie des Autorenkinos hat ihre Wurzeln in der französischen Nouvelle Vague und wurde von Filmkritikern wie François Truffaut und André Bazin geprägt. Sie betont die Rolle des Regisseurs als kreativer Kraft hinter dem Film und sieht den Film als ein Kunstwerk, das die Persönlichkeit und den Stil des Regisseurs widerspiegelt. In der Filmwissenschaft und -theorie wird das Autorenkino oft im Kontext von Fragen nach der Autorschaft und der Rolle des Regisseurs im Filmprozess diskutiert. Es gibt verschiedene Ansätze, das Autorenkino zu definieren und zu analysieren, von der Betonung der persönlichen Handschrift des Regisseurs bis hin zur Betrachtung des Films als Teil eines größeren Œuvres. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum Autorenkino als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.