In der Debatte um den Conceptual Change geht es maßgeblich um die Diskrepanz zwischen Alltagsvorstellungen und wissenschaftlichen Modellen. Die Forschung setzt sich intensiv mit der Frage auseinander, warum kognitive Strukturen oft resistent gegenüber neuen Informationen sind und welche didaktischen Interventionen notwendig sind, um diesen Widerstand zu brechen. Dabei spielen konstruktivistische Ansätze eine zentrale Rolle, die davon ausgehen, dass Lernen kein passives Aufnehmen, sondern ein aktives Umgestalten von mentalen Repräsentationen ist. Zentrale Forschungsfragen befassen sich mit der Identifikation von Präkonzepten und der Wirksamkeit verschiedener Lernumgebungen. Es wird untersucht, inwie welcher Weise kognitive Konflikte erzeugt werden können, um den notwendigen Umstrukturierungsprozess anzustoßen. Disziplinen wie die Fachdidaktik nutzen diese Erkenntnisse, um Lernprozesse in Naturwissenschaften oder Geschichte gezielter zu steuern. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.