Die Theorie der kognitiven Dissonanz von Festinger besagt, dass Menschen ein Bedürfnis nach Konsistenz in ihren Überzeugungen und Verhaltensweisen haben. Wenn diese Konsistenz gestört wird, entsteht eine unangenehme Spannung, die als kognitive Dissonanz bezeichnet wird. Menschen versuchen, diese Dissonanz zu reduzieren, indem sie ihre Überzeugungen oder Verhaltensweisen anpassen. Diese Theorie hat wichtige Implikationen für die Unternehmensführung und das Marketing, da sie zeigt, wie Menschen auf widersprüchliche Informationen reagieren. Die Theorie von Festinger hat auch Auswirkungen auf die soziale Vergleichstheorie, die sich mit dem Vergleich von Selbstbild und Fremdbild beschäftigt. Hierbei wird untersucht, wie Menschen ihre eigene Identität und ihr Selbstbild durch den Vergleich mit anderen entwickeln. Die Theorie von Festinger ist in vielen wissenschaftlichen Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, verfügbar.