Die Individualisierungsthese ist ein zentrales Konzept in der Soziologie und Kulturwissenschaft, das die Veränderung von sozialen Strukturen und Identitäten in der modernen Gesellschaft beschreibt. Sie befasst sich mit der Frage, ob sich die Gesellschaft von kollektiven zu individuellen Mustern entwickelt und welche Auswirkungen dies auf die soziale Ungleichheit, die Familie und die Arbeitswelt hat. Die Diskussion um die Individualisierungsthese ist eng mit der Debatte um die zweite Moderne verbunden, in der die traditionellen Strukturen und Institutionen der Gesellschaft in Frage gestellt werden. Zentrale Theorien und Modelle, wie das Arbeitskraftunternehmermodell, werden in diesem Kontext diskutiert. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.