Die Theorie hinter Quantitative Easing basiert auf der Idee, dass die Geldmenge durch den Kauf von Vermögenswerten wie Staatsanleihen oder hypothekenbesicherten Wertpapieren erhöht werden kann, um die Zinsen zu senken und die Kreditvergabe zu fördern. Dies soll wiederum die Wirtschaft ankurbeln und die Arbeitslosigkeit reduzieren. Allerdings gibt es auch Kritik an diesem Ansatz, da er zu einer Blasenbildung an den Finanzmärkten führen oder die Inflation anheizen kann. In der Praxis hat Quantitative Easing in verschiedenen Ländern unterschiedliche Formen angenommen. Während die Federal Reserve in den USA ein umfassendes Programm zur Ankauf von Vermögenswerten durchgeführt hat, hat die Europäische Zentralbank ein mehr schrittweises Vorgehen gewählt. Die Auswirkungen von Quantitative Easing auf die Wirtschaft sind noch nicht vollständig erforscht und werden kontrovers diskutiert. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu Quantitative Easing als PDF und eBook bei GRIN, viele davon auch im Print-on-Demand-Verfahren.