Im Rahmen dieser Arbeit wird zuerst auf die Grundlagen des Benchmarkings sowie verschiedene Definitionen näher eingegangen. Anschließend wird ein Einblick in die verschiedenen Arten des Benchmarkings gegeben. Das Schwerpunktkapitel spiegelt detailliert den Benchmarking-Prozess anhand seiner fünf Phasen wider. Der anschließende Praxistransfer verdeutlicht die praktische Umsetzung des theoretischen Benchmarking-Konzeptes.
"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dieses Zitat von Henry Ford verdeutlicht, dass eine stetige Weiterentwicklung essenziell für den Fortschritt ist, genauso ist es auch im Benchmarking.
Der ökonomische Wettbewerb ist aggressiver und globaler geworden denn je. Die Globalisierung und die nahezu vollständige Transparenz der Märkte, wachsender Kostendruck, die Dynamik der Märkte, kürzere Produktlebenszyklen sowie ständig wachsende Kundenwünsche zwingen Unternehmen dazu, ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen sowie ihre Kosten zu senken, um in der heutigen Wirtschaft bestehen zu können. Einerseits wird für die Unternehmensentwicklung eine gewisse Kontinuität erwartet, welche zwangsläufig mit stabilen Prozessen einhergeht, auf der anderen Seite verlangt der Markt eine sehr hohe Flexibilität bei stets steigenden Qualitätsanforderungen. Um diesen Spagat meistern zu können, müssen die Unternehmen kontinuierlich nach Verbesserungen und vor allem nach Innovationen streben. Das Benchmarking ist also ein geeignetes Tool, um eine Wettbewerbsposition zurückzugewinnen, zu sichern oder auszubauen. Bei diesem Management-Instrument wird das Ziel angestrebt, der "Beste der Besten" zu werden.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
2. GRUNDLAGEN DES BENCHMARKING
2.1. DEFINITION „BENCHMARK“
2.2. DEFINITION „BENCHMARKING“
3. ARTEN DES BENCHMARKING
3.1. INTERNES BENCHMARKING
3.2. EXTERNES BENCHMARKING
3.2.1 Branchenunabhängiges Benchmarking
3.2.2. Markt bzw. Konkurrentenbezogenes Benchmarking
3.2.3 Branchenbezogenes Benchmarking
4. DER BENCHMARKING-PROZESS
4.1. ZIELSETZUNG
4.2. INTERNE ANALYSE
4.3. VERGLEICHSPHASE
4.4. ABLEITUNG VON MAßNAHMEN
4.5. UMSETZUNG
5. PRAXISTRANSFER: BRANCHENUNABHÄNGIGES, EXTERNES BENCHMARKING BEI PRAXISPARTNER BMW MOTORSPORT
6. CHANCEN UND GRENZEN DES BENCHMARKING
7. FAZIT
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Management-Instrument Benchmarking als strategische Methode zur kontinuierlichen Leistungssteigerung und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dabei liegt der Fokus auf der theoretischen Fundierung des Benchmarking-Prozesses sowie dessen praktischer Anwendung durch einen Transfer auf ein Praxisbeispiel bei BMW Motorsport.
- Grundlagen und Definitionen des Benchmarkings
- Differenzierung zwischen internen und externen Benchmarking-Arten
- Detaillierte Analyse des fünfphasigen Benchmarking-Prozesses
- Durchführung eines branchenunabhängigen, externen Benchmarking-Projekts
- Bewertung von Erfolgsfaktoren sowie Grenzen der Methode
Auszug aus dem Buch
3.1. Internes Benchmarking
Das interne Benchmarking lässt sich in zwei Arten unterscheiden, in das Unternehmensbezogene und das Konzernbezogene Benchmarking.
„Internes Benchmarking stellt sehr häufig den ersten Schritt aller Benchmarking Aktivitäten dar, es wird sowohl als ein separater Vorgang, als auch als Grundlage für das anschließende externe Benchmarking gesehen“8
Diese Form des Benchmarking findet ausschließlich innerhalb der eigenen Organisation und Branche statt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Die Einleitung erläutert die Notwendigkeit von stetiger Weiterentwicklung und Innovation im globalen Wettbewerb und stellt das Benchmarking als geeignetes Instrument zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit vor.
2. GRUNDLAGEN DES BENCHMARKING: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe „Benchmark“ als Referenzpunkt und „Benchmarking“ als strategisches Managementinstrument zum kontinuierlichen Vergleich und zur Verbesserung von Prozessen.
3. ARTEN DES BENCHMARKING: Es erfolgt eine Kategorisierung in internes und externes Benchmarking, wobei das externe Benchmarking weiter in branchenunabhängige, marktbezogene und branchenbezogene Ansätze unterteilt wird.
4. DER BENCHMARKING-PROZESS: Das Kapitel beschreibt detailliert die fünf Kernphasen des Benchmarking-Modells, von der Zielsetzung und internen Analyse bis hin zur Vergleichsphase, Maßnahmenableitung und Umsetzung.
5. PRAXISTRANSFER: BRANCHENUNABHÄNGIGES, EXTERNES BENCHMARKING BEI PRAXISPARTNER BMW MOTORSPORT: Hier wird das theoretische Wissen auf ein Praxisbeispiel bei BMW Motorsport angewendet, um durch den Vergleich mit der Elektronikbranche Bauzeiten eines Automobils zu optimieren.
6. CHANCEN UND GRENZEN DES BENCHMARKING: Dieses Kapitel diskutiert die Vorteile des Benchmarking als Instrument zur Leistungssteigerung, beleuchtet aber auch kritisch die Voraussetzungen, den Aufwand sowie bestehende methodische Grenzen.
7. FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass Benchmarking ein effizientes, zukunftsorientiertes Managementinstrument darstellt, welches bei ganzheitlicher Anwendung maßgeblich zur innovativen Unternehmensgestaltung beiträgt.
Schlüsselwörter
Benchmarking, Benchmark, Wettbewerbsfähigkeit, Prozessoptimierung, Best Practice, Strategisches Management, Interne Analyse, Vergleichsphase, Branchenunabhängiges Benchmarking, Unternehmensentwicklung, Leistungssteigerung, Innovationspotenzial, BMW Motorsport, Managementinstrument, Geschäftsprozesse
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit Benchmarking als Management-Instrument zur Steigerung der unternehmerischen Wettbewerbsfähigkeit durch kontinuierliche Prozessoptimierung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen des Benchmarkings, die verschiedenen methodischen Arten, den fünfstufigen Prozessablauf sowie die Chancen und Grenzen der Anwendung ab.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, den Benchmarking-Prozess wissenschaftlich zu fundieren und durch einen Praxistransfer bei BMW Motorsport die praktische Anwendbarkeit des theoretischen Modells aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Literaturrecherche zur theoretischen Herleitung sowie die Anwendung des fünfphasigen Benchmarking-Modells (Planung, Datenerhebung, Analyse, Maßnahmen, Kontrolle) inklusive einer Clusteranalyse im Praxisbeispiel.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Grundlagen, die Differenzierung der Benchmarking-Arten, die detaillierte Darstellung des Prozessmodells sowie die Fallstudie zum branchenunabhängigen Benchmarking bei BMW.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Benchmarking, Best Practice, Wettbewerbsfähigkeit, Prozessoptimierung und strategisches Management.
Warum ist die interne Analyse laut Autor besonders wichtig?
Der Autor stuft die interne Analyse als entscheidendste Phase ein, da der Vergleich mit externen Partnern nur sinnvoll ist, wenn die eigenen Prozesse sowie deren Messgrößen fundiert verstanden wurden.
Welche spezifische Erkenntnis liefert der Praxistransfer bei BMW?
Durch den Vergleich mit einem Unternehmen aus der Elektronikbranche konnten durch branchenunabhängiges Benchmarking konkrete Lösungen wie Festrüstung und Software-Optimierungen zur Senkung von Rüstzeiten und Fehlerraten adaptiert werden.
- Citar trabajo
- Paul Friedrich (Autor), 2020, Was ist Benchmarking? Einführung, Benchmarking-Prozess und Praxistransfer, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/584797