Das Kovariationsmodell von Kelley ist ein zentrales Konzept in der Attributionstheorie und beschreibt, wie Menschen die Ursachen für bestimmte Ereignisse oder Ergebnisse zuweisen. Es geht davon aus, dass Menschen drei Arten von Informationen nutzen, um Attributionen vorzunehmen: Kovariation, Konsistenz und Spezifität. Diese Informationen helfen dabei, die Ursache für ein bestimmtes Ereignis oder Ergebnis zu identifizieren und zuzuweisen. Die Anwendung des Kovariationsmodells von Kelley ist vielfältig und reicht von der Sozialpsychologie und Marktpsychologie bis hin zu Bereichen wie der Leistungsbeurteilung und dem Personalmanagement. Es hilft dabei, die Prozesse zu verstehen, die Menschen nutzen, um die Ursachen für ihre Erfahrungen und Beobachtungen zu identifizieren und kann somit zur Verbesserung von Entscheidungsprozessen und zur Vermeidung von Attributionsfehlern beitragen. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu Kelley als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.