Die Theorie des kollektiven Handelns von Mancur Olson bietet einen wichtigen Ansatz, um das Trittbrettfahrerproblem zu verstehen. Sie besagt, dass Individuen in einer Gruppe tendenziell weniger bereit sind, zum Gemeinwohl beizutragen, wenn sie glauben, dass andere dies bereits tun. Dies führt zu einer Unterbereitstellung öffentlicher Güter und kann zu Marktversagen führen. Das Konzept des Trittbrettfahrers ist auch in anderen Disziplinen wie der Umweltökonomie und der Soziologie relevant. In der Umweltökonomie wird das Trittbrettfahrerproblem im Kontext externer Effekte und öffentlicher Güter diskutiert. In der Soziologie wird es im Kontext sozialer Bewegungen und kollektiven Handelns analysiert. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, sowie viele auch als Print-on-Demand bei GRIN.