INHALT
I Einleitung 1
II Eine kurze Einführung 1
A Von der Idee einer Kritik der praktischen Vernunft 1
B Gliederung und Aufbau 3
C Klärung einiger notwendiger Begriffe. 4
A priori und a posteriori. 4
Maximen 4
Imperative....................................................................................... 4
III Erstes Buch der Elementarlehre: Die Analytik der reinen
praktischen Vernunft. 5
Erstes Hauptstück: Von den Grundsätzen der reinen
praktischen Vernunft. 5
Darstellung der Argumentation. 5
§ 1 6
§ 2 6
§ 3 7
§ 4 7
§ 5 8
§ 6 9
§7 - Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft. 9
§ 8 10
IV Anmerkungen 12
V Quellenverzeichnis 13
I Einleitung
Es wird in dieser Arbeit nicht meine Absicht sein den „kategorischen Imperativ“ Kants kritisch zu besprechen, sondern lediglich der Versuch seine Gedankengänge in eigenen Worten wiederzugeben und somit möglicherweise leichter fasslich zu machen. Mit Bezug auf den kategorischen Imperativ sollen insbesondere die Begriffe der „Autonomie“ und der „Heteronomie“ besprochen werden. Zu dieser Absicht wird erfordert, dass man zuerst eine grobe Skizze des Gesamtwerkes gebe, um eine gewisse Orientierung zu verschaffen und eine allgemeine Einsicht in die Argumentationsstruktur des Werkes zu ermöglichen.
Bevor jedoch der kategorische Imperativ besprochen werden kann, ist es auch notwendig von vornherein gewisse Begriffe zu erläutern, ohne deren Klärung kein Verständnis der Argumentation möglich ist. Unser Zweck, was allein im Verständnis der Argumentation und in der Annäherung an die Denkungsart Kants liegt, erfordert es, dass man den Schritten Kants folge und sich zum kategorischen Imperativ erst hocharbeite, wonach es erst möglich und überhaupt sinnvoll ist, die Begriffe der Autonomie und Heteronomie zu besprechen.
Da jedoch jede wissenschaftliche Arbeit einen bestimmten Zweck verfolgt, scheint es angemessen vor jeder Beschäftigung mit dem Inhalt des Werkes sich zuerst dem „Warum“ zu widmen und das Werk in den Schöpfungskontext des Autors zu stellen.
II Eine kurze Einführung
A Von der Idee einer Kritik der praktischen Vernunft
Kant unterscheidet drei Teile der Philosophie, nämlich die theoretische Philosophie, die Teleologie und die praktische Philosophie. Kant ging es in seinem kritischen Schaffen stets darum apriorische Prinzipien in diesen drei
1
Gebieten systematisch festzustellen, so dass mit ihrer Hilfe die Philosophie vom Wirrsal der Meinungen befreit „den sicheren Gang der Wissenschaften“ zu gehen vermag. Die zweite Auflage des Hauptwerks seines kritischen Schaffens, nämlich die „Kritik der reinen Vernunft“ erschien nur knapp ein Jahr vor dem im Jahre 1788 veröffentlichten ethischen Hauptwerk Kants, der „Kritik der praktischen Vernunft“. Das zuletzt erschienene Buch, welches doch das Mittelglied zwischen der reinen und praktischen Vernunft bildet, ist die „Kritik der Urteilskraft“, welcher für das Gefühl der Lust und Unlust ein Prinzip a priori entdeckt.
„Wie ist Metaphysik als Wissenschaft möglich?“ 1 Dies war die Hauptfrage, welche Kant in seiner „Kritik der reinen Vernunft“ beschäftigte und dessen Klärung das Hauptanliegen seines Werkes war. Während dort der theoretische Gebrauch der Vernunft besprochen wurde und die „Kritik derselben (…) nur das reine Erkenntnisvermögen (betraf)“ 2 , beschäftigt sich die „Kritik der praktischen Vernunft“ mit den Bestimmungsgründen des Willens.
„Hier ist also die erste Frage: ob reine Vernunft zur Bestimmung des Willens für sich allein zulange, oder ob sie nur als empirisch - bedingte ein Bestimmungsgrund desselben sein könne.“ 3
Der Wille wird von Kant als ein Vermögen beschrieben, dass fähig ist Gegenstände hervorzubringen, die den Vorstellungen entsprechen. Das will sagen, dass allein der Wille uns befähigt, dass Die Möglichkeit in einer Vorstellung zur Wirklichkeit hervorgehoben werden kann. Das man also etwas begehrt, oder anstrebt ruft die Vorstellung von diesem erstrebten Gegenstand in mir herauf. In dieser Vorstellung jedoch ist die Wirklichkeit (sprich: der tatsächliche Besitz des Gegenstandes) nur möglich. Damit diese reine Möglichkeit zur Wirklichkeit werden kann, dazu bedarf es des Willens; also kurz, dass man wolle und durch diesen Willen angetrieben entsprechenderweise handle.
Die Frage aber läuft daraufhin aus zu klären was den Willen selbst bestimmt. Was also macht, dass ich etwas, oder eben gerade dieses, oder jenes, will? Ob nun reine Vernunft für sich allein zulange, oder ob nur die von der Sinnlichkeit
2
affizierte Vernunft, also als selbst „empirisch-bedingte“ Vernunft, der Bestimmungsgrund meines Willens ist.
Diese Frage kann zugunsten der reinen Vernunft aufgelöst werden, wenn man den „durch die Kritik der reinen Vernunft gerechtfertigte(n)“ Begriff der Freiheit in die Betrachtungen mit einbezieht und zeigt, dass sie „dem menschlichen Willen (…) in der tat zukomme“. 4 Somit wäre bewiesen, dass reine Vernunft praktisch sein kann, womit der empirisch-bedingten Vernunft sein Anspruch unbedingterweise abgesprochen wird praktisch und somit der alleinige Bestimmungsgrund des Willens zu sein.
B Gliederung und Aufbau
Die Gliederung der praktischen Vernunft orientiert sich im gemeinen an der Gliederung der Kritik der reinen Vernunft, um zu betonen, dass die praktische Vernunft nun nicht etwas ganz anderes als die theoretische ist und um somit den Parallelismus der beiden deutlich hervorzuheben; denn „es (ist) immer noch reine Vernunft, deren Erkenntnis hier dem praktischen Gebrauche zum Grunde liegt“. 5 So zerfällt die Kritik der praktischen Vernunft in zwei Hauptteile, nämlich in die Elementarlehre und die Methodenlehre, wobei der Umfang der Methodenlehre im Vergleich durchaus spärlich ausfällt.
Die Elementarlehre zerfällt in sich wiederum in eine Analytik und eine Dialektik. Die Analytik liefert hierbei, mit Kant gesprochen, die „Regel der Wahrheit“, wonach sich die Dialektik um die „Darstellung und Auflösung des Scheins in Urteilen der praktischen Vernunft“ kümmern muss. 6 Die Dialektik soll hierbei verhindern, dass man in Vertrauen auf die Regel der Analytik nicht (wenn auch unbeabsichtigt) lauter Scheinwahrheiten produziere, sondern dass man in dieser Regel nur durch die Dialektik geprüfte und beglaubigte Aussagen bearbeite.
Im Vergleich zur Kritik der reinen Vernunft ist jedoch zu bemerken, dass in der Analytik selbst eine andere, nämlich genau die umgekehrte Ordnung herrscht. Während die reine Vernunft von den Sinneseindrücken anfangend sich erst zu den Grundsätzen hocharbeiten musste, wird hier der Anfang von den
3
Arbeit zitieren:
M.A Hureyre Kam, 2005, Eine Zusammenfassung Kants "Kritik der praktischen Vernunft", München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...): Eine Zusammenfassung Kants "Kritik der praktischen Vernunft" ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...): neuer Titel erschienen: Eine Zusammenfassung Kants "Kritik der praktischen Vernunft"
Hureyre Kam hat einen neuen Text hochgeladen
0 Kommentare