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Didaktisch-methodische Aufbereitung von „Dantons Tod“ für den Unterricht

Título: Didaktisch-methodische Aufbereitung von „Dantons Tod“ für den Unterricht

Presentación (Redacción) , 2010 , 18 Páginas , Calificación: 3,0

Autor:in: Marius Hummitzsch (Autor)

Didáctica - Filología alemana
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„Bei der Planung dieser Unterrichtsreihe wird davon ausgegangen, daß es sich bei ‚Dantons Tod‘ um ein Stück handelt, das Schülern nicht unmittelbar zugänglich und verständlich ist“ , so schätzte bereits 1990 Norbert Kinne in seinem Unterrichtsentwurf zu Büchners „Dantons Tod“ den Schwierigkeitsgrad des Werkes ein. Zum einen kommt darin die Notwendigkeit einer notwendig sensiblen Aufbereitung des Werkes für den schulischen Kontext zum Ausdruck, zum anderen impliziert „Dantons Tod“ aber gerade durch die hohe Komplexität ein immenses Lernpotential. Diese beiden Aspekte haben mich zur Auswahl des Referats zur didaktisch methodischen Aufbereitung von „Dantons Tod“ im Rahmen unseres Büchner-Seminars veranlasst, deren Ausgestaltung auch Gegenstand dieser Arbeit sein soll.

Wie bereits im Referat möchte ich meinen Schwerpunkt auf die Analyse des Unterrichtsmodells zu „Dantons Tod“ der Reihe „EinFach Deutsch“ vom Schöningh-Verlag legen. So werde ich zunächst im 2.Kapitel die Reihe „EinFach Deutsch“ prägnant vorstellen, die Struktur des Modells zu Dantons Tod darlegen und einige spezifische Gesichtspunkte dieses herausstellen. Im 3.Kaptiel liegt der Fokus auf dem Baustein 3 „Der Epikureer und der Moralist“, wobei ich eine wissenschaftliche Untersuchung zu Danton bzw. Robespierre voranschalten werde, um den Ansprüchen dieser Arbeit gerecht zu werden. Abschließen soll dieses Kapitel eine Kritik am Baustein. Es folgt im anschließenden Kapitel die Entwicklung eines Unterrichtsentwurfs zum vorher behandelten Unterthema, der sich stark an dem Baustein orientieren, aber eventuelle Schwächen berücksichtigen soll. Im zweiten Teil des Kapitels erfolgt ein Vergleich mit dem angesprochenen Entwurf von Kinne um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszustellen. Bevor das Fazit als 6. Kapitel abschließt, möchte ich im 5.Kapitel eine präzise Reflexion des Modells, aber auch der Plenumsdiskussion vornehmen, um überhaupt eine endgültige Bewertung des Modells durchführen zu können.

Sowohl bei den bereits im Referat selbst diskutierten als auch bei den „neuen“ Themen ist es mein Ziel die Schwierigkeiten dieses hochkomplexen doch zugleich gewinnbringenden Klassikers für die schulische Rezeption zu vergegenwärtigen und sinnvolle Lösungsstrategien zu entwickeln. Zudem bestimmt die Frage nach der Qualität des dargestellten Modells die folgenden Ausführungen immanent.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorstellung des Unterrichtsmodells zu „Dantons Tod“

2.1. Was ist „EinFach Deutsch“

2.2. Struktureller Aufbau des Unterrichtsmodells zu „Dantons Tod“

3. Exemplarische Untersuchung zu Danton und Robespierre

3.1. Wissenschaftliche Annäherung

3.1.1. Danton

3.1.2. Robespierre

3.2. Analyse des Bausteins 3 aus dem Modell

4. Entwicklung einer Unterrichtsstunde

4.1. Unterrichtsentwurf mit Kommentar

4.2. Vergleich zum Entwurf von Kinne

5. Reflexion

5.1. Analyse der Plenumsdiskussion

5.2. Eigene Bewertung des Unterrichtsmodells

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch das didaktische Unterrichtsmodell zur Reihe „EinFach Deutsch“ für Georg Büchners „Dantons Tod“, um dessen Praxistauglichkeit für den Schulalltag zu bewerten und ein eigenes, modifiziertes Stundenkonzept zu entwickeln.

  • Didaktische Aufbereitung komplexer literarischer Klassiker für die gymnasiale Oberstufe.
  • Analyse der Figuren Danton und Robespierre als Vertreter von Epikurismus und Moralismus.
  • Evaluation der methodischen Vielfalt und des Anforderungsniveaus bestehender Lehrmaterialien.
  • Entwicklung eines adaptierten Unterrichtsentwurfs unter Berücksichtigung didaktischer Reduktion.

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Danton

Thorn-Prikkers prägnanteste These zur Einordnung Dantons im Drama, besagt dass der „Hedonismus […] Kritik an der Moral“ ist. Daraus folgt, dass Danton als Vertreter des Hedonismus nicht nur den Gegenspieler von Robespierre, sondern auch den Kritiker des Moralismus darstellt. Er wendet sich also sowohl gegen Robespierre, als auch gegen dessen gesamte idealistische und moralistische Philosophie, die auf der Basis der Vernunft fußt. Eben diese bedeutet für Danton den Hedonisten aber die „Aufopferung des Individuums“.

Die Figur Danton bedient im Drama selbst noch eine weitere Funktion. Neben der Funktion „als Medium der Kritik an Robespierre“ und somit am Moralismus soll Danton auch noch eine Angriffsfläche für anti-hedonistische Argumente bieten. So formuliert Danton im Dialog mit Robespierre seinen Grundsatz des Hedonismus: „Jeder handelt seiner Natur gemäß d.h. er tut, was ihm wohl tut“. Während er also den Individualismus und Egoismus postuliert, kritisiert er im Gegenzug Robespierre dafür, dass er mit Hilfe der Moral nur sein eigenes Interesse durchsetzen will. Somit wird eine logische Inkonsistenz zwischen Kritik und eigener Überzeugung sichtbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit begründet die Wahl des Themas durch die hohe Komplexität des Werkes und das Ziel, ein schulisches Unterrichtsmodell kritisch auf seine Qualität hin zu prüfen.

2. Vorstellung des Unterrichtsmodells zu „Dantons Tod“: Es erfolgt eine Einführung in die Reihe „EinFach Deutsch“ sowie eine detaillierte Erläuterung der Struktur und der einzelnen Bausteine des Unterrichtsmodells.

3. Exemplarische Untersuchung zu Danton und Robespierre: Dieses Kapitel verknüpft literaturwissenschaftliche Positionen zu den Protagonisten mit einer kritischen Analyse eines spezifischen Bausteins aus dem Unterrichtsmodell.

4. Entwicklung einer Unterrichtsstunde: Auf Basis der theoretischen Vorüberlegungen wird ein eigener Unterrichtsentwurf präsentiert und mit älteren Modellen (Kinne) verglichen.

5. Reflexion: Hier werden die Ergebnisse einer Plenumsdiskussion mit der eigenen Einschätzung zum Unterrichtsmodell gegenübergestellt.

6. Fazit: Das Fazit resümiert den Mehrwert der Untersuchung von Lehrmaterialien und betont deren Funktion als brauchbare, aber kritisch zu prüfende Entlastung für Lehrkräfte.

Schlüsselwörter

Dantons Tod, Georg Büchner, EinFach Deutsch, Unterrichtsmodell, Danton, Robespierre, Hedonismus, Moralismus, Didaktik, Literaturunterricht, Unterrichtsentwurf, Schöningh Verlag, Französische Revolution, Epikurismus, Gymnasiale Oberstufe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Qualität und Praxistauglichkeit eines spezifischen Unterrichtsmodells zum Drama „Dantons Tod“ aus der Verlagsreihe „EinFach Deutsch“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die didaktische Aufbereitung des Dramas, die Charakterisierung der Figuren Danton und Robespierre sowie die kritische Auseinandersetzung mit Lehrmaterialien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu prüfen, ob das Unterrichtsmodell den hohen Anspruch der „idealen Lösung“ erfüllt und wie Lehrkräfte das Material sinnvoll an ihre spezifischen Lerngruppen anpassen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor kombiniert eine literaturwissenschaftliche Analyse der Figurenkonstellation mit einer didaktischen Evaluierung und der Entwicklung eines eigenen, modifizierten Unterrichtsentwurfs.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Modells, eine tiefgehende Untersuchung der Figuren, die Präsentation eines eigenen Unterrichtsentwurfs sowie eine Reflexion der Stärken und Schwächen des Modells.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Danton, Robespierre, Didaktik, Unterrichtsmodell, Hedonismus, Moralismus und gymnasiale Oberstufe.

Warum wird Norbert Kinne in der Arbeit erwähnt?

Norbert Kinne verfasste einen früheren Unterrichtsentwurf zu Büchners Werk; sein Entwurf dient als Vergleichsobjekt, um die eigene Konzeption zu schärfen.

Was bemängeln die Kommilitonen an dem Unterrichtsmodell?

Der Hauptkritikpunkt der Kommilitonen ist die „quantitative Überfrachtung“ mit zu vielen Aufgaben, die in der schulischen Zeitvorgabe nicht umsetzbar seien.

Wie bewertet der Autor das Modell im Vergleich zur Plenumsdiskussion?

Der Autor fällt ein wohlwollenderes Urteil als die Kommilitonen und sieht das Modell trotz Mängeln als eine gute, entlastende Hilfe für die Lehrkraft an, sofern didaktische Reduktion vorgenommen wird.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Didaktisch-methodische Aufbereitung von „Dantons Tod“ für den Unterricht
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen  (Germanistik)
Curso
Georg Büchner
Calificación
3,0
Autor
Marius Hummitzsch (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
18
No. de catálogo
V288937
ISBN (Ebook)
9783656891789
ISBN (Libro)
9783656891796
Idioma
Alemán
Etiqueta
Georg Büchner Dantons Tod Deutschunterricht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marius Hummitzsch (Autor), 2010, Didaktisch-methodische Aufbereitung von „Dantons Tod“ für den Unterricht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288937
Leer eBook
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