Die Habitustheorie ist eng mit dem Konzept des sozialen Kapitals verbunden, das Bourdieu als die Gesamtheit der Ressourcen und Beziehungen definiert, die ein Individuum oder eine Gruppe besitzt. Die Theorie geht davon aus, dass das soziale Kapital eines Individuums oder einer Gruppe ihre Position innerhalb der sozialen Hierarchie bestimmt und somit ihre Chancen und Möglichkeiten im Leben beeinflusst. Die Habitustheorie hat in verschiedenen Disziplinen wie der Soziologie, Erziehungswissenschaft und Kulturwissenschaft Anwendung gefunden. Sie wird verwendet, um Phänomene wie soziale Ungleichheit, kulturelle Distinktion und Bildungsbenachteiligung zu analysieren. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zur Habitustheorie als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.