Die Herrschaft Ottos III. war von einer tiefen Verbindung zwischen politischer Macht und religiöser Legitimation geprägt. Seine Selbstinszenierung als servus Iesu Christi und servus apostolorum unterstreicht die enge Verbindung zwischen Königtum und Kirche. Die Forschung diskutiert jedoch auch die Frage, inwieweit Ottos III. Politik von einer tatsächlichen religiösen Überzeugung oder eher von machtpolitischen Interessen getrieben war. Die Ottonenzeit war auch eine Epoche kultureller Blüte, in der die Kunst und Architektur eine wichtige Rolle spielten. Die künstlerische Selbstinszenierung der ottonischen Kaiser, wie sie in Werken wie dem Königsgebetbuch von Otto III. zum Ausdruck kommt, spiegelt die komplexe Beziehung zwischen Macht, Religion und Kultur wider. Vertiefe dich in die wissenschaftlichen Arbeiten zu Otto III. bei GRIN, verfügbar als PDF, eBook und viele auch als Print-on-Demand.