Die Einführung der Tetrarchie durch Diokletian markierte einen wichtigen Wendepunkt in der römischen Geschichte, da sie eine neue Form der Herrschaftsorganisation und -legitimation darstellte. Durch die Teilung der Macht unter vier Herrschern sollte die Reichseinheit gesichert und die Herrschaft stabilisiert werden. Die Tetrarchie hatte jedoch auch ihre Grenzen und Widersprüche, die letztendlich zu ihrem Niedergang führten. Die Forschung zu der Tetrarchie konzentriert sich auf die Analyse ihrer historischen Bedingungen, ihrer politischen und sozialen Auswirkungen sowie ihrer Rezeption in der Geschichtsschreibung. Zentrale Fragen sind dabei die Nachhaltigkeit der Tetrarchie, die Rolle der einzelnen Herrscher und die Beziehung zwischen der Zentralmacht und den Provinzen. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.