Raum in Adalbert Stifters "Bergkristall"

Wanderung zwischen Ordnung und Chaos


Hausarbeit, 2019

18 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsklärung
2.1 Ordnung
2.2 Chaos

3 Raumtheorie
3.1 Lotman
3.2 Erweiterung von Lotmans Raumtheorie

4 Ordnung und Chaos
4.1 Aufeinandertreffen von Ordnung und Chaos
4.2 Räume des Tales und Waldes

5 Raum des Berges
5.1 Beziehung zu anderen Motiven
5.2 Wetter
5.3 Zuversicht
5.4 Ordnung im Chaos

6 Resümee

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Die vorliegende Arbeit macht es sich zur Aufgabe, Chaos und Ordnung im Raum des Berges in Adalbert Stifters Bergkristall 1 mit der Struktur der Erzählung, die von Grenzüberschreitungen geprägt ist, zu verknüpfen und deren Auswirkungen zu untersuchen. Dabei soll gezeigt werden, dass der Raum im Bergkristall vom Aufeinandertreffen von Ordnung und Chaos bestimmt wird. In einer ähnlichen Arbeit hat Reiling (2014)2 Grenzüberschreitungen zwischen dem Dorf und der Schneelandschaft auf Grundlage der Raumtheorie Jurij Lotmans (1970)3 näher betrachtet. Hierzu hat sie zwischen Kultur- (bewohnt) und Naturraum (unbewohnt) unterschieden. Diese Unterscheidung wird im Wesentlichen beibehalten, jedoch weiter unterteilt um eine tiefere Einsicht in die Räume im Bergkristall zu erlangen. Deshalb wird im Laufe dieser Arbeit vom Raum des Privaten, des Dorfes, der Religion, des Tales, des Waldes und des Berges gesprochen. Mithilfe des raumtheoretischen Ansatzes von Jurij Lotman sollen der Raum des Berges und die damit verbundenen Grenzüberschreitungen untersucht werden.

Zunächst werden die Begriffe Ordnung und Chaos im Zusammenhang mit ihrer Bedeutung und Verwendung im folgenden Text, erläutert. Nach einer Zusammenfassung der Inhalte der Raumtheorie Lotmans und einer Erweiterung dieser um weitere Begriffe, wird kurz auf das Aufeinandertreffen von Ordnung und Chaos zwischen und in den verschiedenen Räumen eingegangen um einen Überblick über die binären Relationen zu erhalten. Danach werden die Räume des Tales und des Waldes als ‚Vor-Raum‘ des Berges vorgestellt. Anschließend wird der Raum des Berges mit all seinen Facetten, bezogen auf Ordnung und Chaos, untersucht. Abschließend wird das Ergebnis der Arbeit kurz zusammengefasst.

2 Begriffsklärung

2.1 Ordnung

Ordnung ist ein viel genutzter Begriff. Ob im Sprichwort ‚Ordnung ist das halbe Leben‘, beim ‚Verstoßen gegen jede Ordnung‘ oder ‚Ordnung schaffen‘ zu Hause; geregelte Abläufe und Zustände sind wichtig in einer Gesellschaft. Ebenso oder gerade deshalb ist das Herstellen von Ordnung bei Stifter von entscheidender Bedeutung, da Ordnung mit erfülltem Leben und Unordnung mit verfehltem Leben gleichgesetzt wird.4 ‚Ordnung‘ wird im Folgenden als ‚hergestellter, geregelter Zustand mit klarer Strukturierung und Abfolge‘ verwendet.

2.2 Chaos

Schwieriger gestaltet sich die Klärung des Begriffs ‚Chaos‘. Allgemeinhin wird damit ein ‚völliges Durcheinander‘ oder „Wirrwarr“ beschrieben und es gilt ‚Ordnung in das Chaos zu bringen‘. In der Physik und Mathematik bzw. in der Chaostheorie wird von einem System, das „Empfindlichkeit gegenüber der Veränderung der Anfangs- oder Randbedingungen“5 zeigt, gesprochen. Oft hört man auch vom „Schmetterlingseffekt“6 und der Frage, ob ein Sturm durch den Flügelschlag eines Schmetterlings ausgelöst werden kann. Es gilt also herauszufinden, wie groß die Auswirkung eines minimalen Eingriffs in ein laufendes System ausfallen kann und damit für Chaos sorgt. Dieser Begriff, der auch in der Meteorologie verwendet wird, erscheint passend, da die Kinder sich mit dem Wetter auf dem Berg auseinandersetzen müssen und einzelne Entscheidungen aufgrund des sich verändernden Wetters, Auswirkungen auf den Verlauf des Verirrens haben. Um diese Erklärungen zu verbinden, wird im Folgenden ‚Chaos‘ als ‚Abweichung von Ordnung‘ verwendet.

3 Raumtheorie

3.1 Lotman

In der Diskussion um Grenzüberschreitungen spielt Jurij Lotmans Sujettheorie in Bezug auf bedeutungsstiftende literarische Raumgestaltung eine wichtige Rolle. Lotman verknüpft mit dieser Theorie den erzählten Raum eng mit der Handlung des Texts.7 Laut Lotman neigt der Mensch dazu, die Wirklichkeit anhand räumlicher Relationen in der Sprache zu erfassen. So werden Begriffspaare wie „hoch - niedrig“, „links - rechts“, „nah - fern“ zum „Material für den Aufbau von kulturellen Modellen mit keineswegs räumlichem Inhalt“8 und bekommen andere Bedeutungen, wie „gut-schlecht“ oder „wertvoll-wertlos“.9 Diesen Vorgang bezeichnet er als „räumliche[s] Modellieren“10. Demzufolge könnte man, bezogen auf den Bergkristall, das Begriffspaar ‚Berg – Dorf‘ gleichsetzen mit ‚fremd – bekannt‘ (im Sinne von ‚noch nie dort gewesen‘, der Berg an sich ist zwar bekannt, wurde aber von den Kindern noch nie bestiegen) oder ‚unsicher – sicher‘ und ‚fern – nah‘. Dies entspricht Lotmans „notwendigen Elementen“11 des Sujets:

1. ein semantisches Feld, das in zwei komplementäre Untermengen aufgeteilt ist; [Berg-Dorf] 2. eine Grenze zwischen diesen Untermengen, die unter normalen Bedingungen impermeabel ist, im vorliegenden Fall jedoch (der sujethaltige Text spricht immer von einem ‚vorliegenden Fall‘) sich für den die Handlung tragenden Helden als permeabel erweist; [die Erwachsenen verlassen für gewöhnlich nicht das Dorf, die Kinder aber regelmäßig] 3. der die Handlung tragende Held [im vorliegenden Text die Kinder].12

Demnach ist der Bergkristall „sujethaft“, da Grenzüberschreitungen stattfinden, im Gegensatz zu Texten ohne Grenzüberschreitungen, die „sujetlos“ sind.13

Jedoch muss beachtet werden, dass das Sujet erst abgeschlossen ist, wenn der Held mit dem zum Ausgangsfeld im Verhältnis stehenden „Antifeld“14 verschmilzt. Ständige Grenzüberschreitungen stellen keinen Abschluss der Bewegung dar.15 Reiling kritisiert zu Recht diese „Trennlinie zwischen zwei Räumen bzw. semantischen Feldern“16, die zu „hermetisch voneinander abgegrenzte[n] Bereiche[n]“17 führt, da sich zwei Seiten einer Grenze doch immer aufeinander beziehen, miteinander konfrontiert werden können und sich spiegeln.18

3.2 Erweiterung von Lotmans Raumtheorie

Mit Blick auf den Bergkristall und dessen Gestaltung der Räume bietet es sich an, Lotmans Raumtheorie um den ‚Vor-Raum‘ und ‚Zwischen-Raum‘ zu erweitern.19

Nach Lotman kann es nur zwei sich gegenüberstehende Räume geben, die von einer Linie getrennt werden.20 Jedoch sollten Räume immer als mehr als nur ihre Beziehung mit Blick auf ihre gemeinsame Grenze gesehen werden. Es geht auch um die Beziehung der Räume untereinander. Nur von einer Grenze zwischen den Raumbeziehungen ‚Dorf - Berg‘ oder ‚Insel - Festland‘ zu sprechen würde den Raum dazwischen, den ‚Vor-Raum‘, komplett ignorieren. In den eben genannten Beispielen würde der Vor-Raum einem Wald oder dem Meer/Ozean entsprechen. Diese sind selbst Räume und müssen entweder als eigene Räume oder Vor-Räume zu anderen Räumen gesehen werden, die als ‚Haupt‘-Räume (Dorf - Berg) behandelt werden, nicht nur als Grenzlinie.

Ebenfalls sollte auch innerhalb einzelner Räume auf Unterbrechungen geachtet werden, da auch innerhalb einzelner Räume Grenzüberschreitungen stattfinden können und für diese ‚Räume im Raum‘ ein definierender Ausdruck benötigt wird. Konkret am Beispiel des Bergkristall s ist der Raum, den die sichere Eishöhle auf dem Berg schafft, so eine Unterbrechung im Raum des Berges. Dieses „Häuschen“ (BK 44) sorgt für einen Bruch mit dem unwirtlichen Berg, der die Leben der Kinder bedroht und kann deshalb nicht als simpler Teil des Raumes des Berges betrachtet werden. Dieser Raum sollte ‚Zwischen-Raum‘ oder ‚Meta-Raum‘ genannt werden, da er eine weitere Ebene im zugehörigen ‚Haupt-Raum‘ bildet.

4 Ordnung und Chaos

4.1 Aufeinandertreffen von Ordnung und Chaos

Ordnung und Chaos treffen nicht erst im Raum des Berges aufeinander. In diesem Abschnitt soll auf die Räume eingegangen werden, die Reiling unter dem Begriff „Kulturraum“21 zusammengefasst hat. Diese sind der Raum der Religion, Raum des Privaten und der Raum des Dorfes bzw. der Dorfgemeinschaft. Die Räume des Tales und des Waldes werden in 4.2 behandelt, da diesen eine Sonderrolle zukommt.

Auch wenn der Mensch selbst in Stifters Erzählung eine untergeordnete Rolle einnimmt22, lohnt es sich trotzdem auf dessen Beziehung zum Raum einzugehen. „Der Primat des Ordnungsgedankens“23 zieht sich von der ersten Zeile an durch den Bergkristall: „Unsere Kirche feiert verschiedene Feste, welche zum Herzen dringen“ (BK 3). Damit wird gleich zu Beginn der Erzählung der Handlungsspielraum der Figuren reglementiert und in ein christliches, katholisches24 Feld gerückt, was gleichzeitig eine gesellschaftliche und kulturelle Ordnung herstellt. In dieser anfänglichen Beschreibung der christlichen Feste und besonders des Weihnachtsfests, wird der Raum der Religion mit dem Raum des Privaten verknüpft: „Mit dem Kirchenfeste ist auch ein häusliches verbunden“ (BK 3). Anhand dieser Beschreibung wird auch Stifters Ordnung der Dinge, die den Menschen als für die Gegenstände gemacht, darstellt, deutlich.25 Es wird der Eindruck vermittelt, als wären die Kinder für die Gegenstände gemacht und nicht die Gegenstände für die Kinder. Man könnte meinen, dass nur, wenn „Lichter […] auf den schönen grünen Ästen eines Tannen- oder Fichtenbäumchens schweben, das mitten in der Stube steht“ (BK 3) und nur, wenn „das Zeichen gegeben wird […] die Tür auf[geht] […] und bei dem herrlichen schimmernden Lichterglanze […] Dinge auf dem Baume hängen [etc.]“ (BK 3), sie Geschenke bekommen. Geschenke, die auch ohne Kinder dagewesen wären, weil es Teil der Ordnung ist und eben auch der Mensch zu dieser Ordnung dazugehört. Die ritualhafte Beschreibung hinterlässt auch den Eindruck, dass dieses Fest vor Chaos komplett geschützt sei, da es immer einen festen Ablauf hat.

Im Raum des Dorfes treffen Ordnung und Chaos direkt und indirekt aufeinander. Zum einen ganz direkt im Fall des jungen Schusters, der statt eines schwarzen Hutes, „wie es sich für einen Gewerbsmann ziemt, und wie sein Vater es zeitlebens getan“ (BK 16), einen grünen Hut trug. Diese Abkehr von Ordnung wurde im Dorf als Chaos erkannt, weshalb die Erzählinstanz sagt, dass er, „wie die Gschaider sagen, nicht gut getan“ (BK 16) hat. Indirekt treffen Ordnung und Chaos durch den Umstand aufeinander, dass „auch die Kinder fremd“ (BK 22) wurden, weil sie den Weg von Gschaid nach Millsdorf „öfter zurücklegten als die übrigen Dörfler zusammengenommen“ (BK 22). Die Wanderung zwischen den beiden Dörfern wird von den Gschaidern negativ gesehen, da die Kinder keinem Dorf komplett gehören, wo doch kein Bewohner sein Dorf länger als nötig verlassen würde. Diese Grenzüberschreitung von einem Dorf zum anderen macht die Kinder hier zu „Helden“ nach Lotman, die in der Lage sind, die „impermeable“ Grenze zu überschreiten.26

4.2 Räume des Tales und Waldes

Die Räume des Tales und des Waldes spielen eine wichtige Rolle um Ordnung zwischen den Dörf(l)ern und ihrer Beziehung zum Berg herzustellen. Entgegen der Entwicklungen im 19. Jahrhundert – die Dampfmaschine erobert Europa und Fortbewegung wird immer schneller – legen die Charaktere im Bergkristall ihre Wege zu Fuß zurück und technischer Fortschritt wird mindestens kritisch gesehen und bisweilen abgelehnt. Deutlich wird dies zum einen durch die Erzählinstanz, die von der Bekanntheit der Schuhe bis ins Tal erzählt (BK 17) und der Tatsache, dass die Qualität seiner Gebirgsschuhe von Fremden nicht erreicht werden kann, denn „[s]ie wissen es nicht [besser] […] sie haben es in ihrem Leben nicht erfahren, wie ein solcher Schuh sein muss“ (BK 18). Zum anderen arbeitet der Färber in Millsdorf mit Maschinen, was „im Tale etwas Unerhörtes war“ (BK 16). Dadurch wird die Naturverbundenheit der Dörfler gezeigt, für die es wichtig ist, Dinge selbst zu machen und ohne maschinellen Einfluss selbst zu erleben. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass es für die Bewohner der Dörfer eine große Auszeichnung ist, Fremde durch das Tal und durch den Wald über den Berg geführt zu haben (BK 8). Das Tal und der Wald werden so zum ‚Vor-Raum‘ oder ‚Vorzimmer‘ des Berges, da sie die Menschen und den Berg verbinden, beziehungsweise als Schutz vor den Naturgewalten fungieren, denn „[die Wälder halten die Lawinen auf“ (BK 8), die vom Berg heruntergerollt kommen können.

Da der Raum des Privaten bzw. der Dörfer als „Raum I“ und der Raum des Berges als „Raum II“ nach Lotmans Raumtheorie27, bzw. Reilings Ableitung davon28, gesehen werden sollen, würden sich Tal und Wald nur als Grenze zwischen diesen Räumen erklären lassen. Dies jedoch würde die Bedeutung der beiden Räume schmälern, weshalb man diese als ‚Vor-Raum‘29 bezeichnen sollte; eine Verbindung zweier Räume, die mehr als eine simple Grenze ist und doch noch zeigt, dass die Bedeutung des Berges höher anzusetzen ist.

Im Raum des Waldes zeigt sich auch, dass jede Ordnung für Chaos stehen kann. Dies geschieht durch die rote Unglückssäule, die im Tannenwald „[e]twa auf der größten Erhöhung“ (BK 10) steht. Die Nennung als „größte Erhöhung“ zeigt die Verbindung zum Berg, da die Unglückssäule am, von der Höhe gesehen, nächsten Punkt und an der Weggabelung, die unter anderen zum Berg führt, steht. Die rote Säule, die in der Beschreibung des Weges vom Tal zum Berg – auch durch ihre rote Signalfarbe – für einen Wendepunkt steht, ist auch als Vorausdeutung auf das drohende Chaos zu verstehen. Der Weg wird ausgiebig beschrieben und stellt damit eine klare Ordnung her, die, wenn man ihr folgt, zum Ziel führt. Voraussetzung dafür ist aber die Unglückssäule. Ohne diese Markierung kann man die Übersicht verlieren und den richtigen Weg übersehen, da manche Wege auch wieder „mit Gras verwachs[en]“ (BK 11). Im Falle des Verirrens der Kinder aufgrund des Schneefalls, steht die Unglückssäule hier symbolisch für die kommende Orientierungslosigkeit, weil die Unglückssäule vom Schnee verdeckt wird.30

[...]


1 Im Folgenden Text werden Zitate aus Adalbert Stifters Bergkristall mit der Sigle „BK“ gekennzeichnet. Die Angaben zur verwendeten Ausgabe sind der Bibliographie zu entnehmen.

2 Reiling 2014

3 Lotman 1970

4 Vgl. Becker/Grätz 2007, S. 7

5 Buchmann, https://www.phyx.at/was-ist-chaos/

6 Lorenz 2000, S. 91ff., der Begriff des ‚Schmetterlingseffekt‘ wurde vom englischen „Butterfly Effect“ direkt übersetzt.

7 Vgl. Martinez/Scheffel 2016, S. 158

8 Lotman 1970, S. 530

9 Ebd., S.530

10 Ebd., S. 530

11 Ebd., S. 542

12 Ebd., S. 542 Einfügungen in eckigen Klammern von mir

13 Martinez/Scheffel 2016, S. 159

14 Lotman 1970, S. 543

15 Ebd., S. 543

16 Reiling 2014, S. 48

17 Ebd., S. 48

18 Vgl. Ebd., S. 48f.

19 Es handelt sich hierbei um Eigenkreationen, die in der Auseinandersetzung mit Lotmans Raumtheorie entstanden sind.

20 Lotman 1970, S.538f.

21 Reiling 2014, S. 49

22 Becker/Grätz 2007, S. 7

23 Ebd., S. 8

24 Es ist davon auszugehen, dass eine Erzählung, die im ländlichen Raum im 19. Jahrhundert spielt und von einem Autor christlicher Herkunft aus Böhmen bzw. Österreich geschrieben wurde, bei „Unserer“ Kirche die katholische Kirche gemeint wird. Der Text selbst belegt dies dann wenige Zeilen später mit „katholische Kirche“ (BK3).

25 Vgl. Becker/Grätz 2007, S.8

26 Lotman 1970, S. 542

27 Vgl. Lotman 1970, S. 543

28 Reiling 2014, S. 49

29 Siehe 3.2 - Der Begriff des ‚Vor-Raums‘ kann natürlich kritisch gesehen werden, da er impliziert, dass der Raum des Berges wichtiger als der Raum des Privaten bzw. Dorfes sei. Um ein Gleichgewicht herzustellen könnte man auch in Verbindung mit Reilings Aufteilung in Raum I und Raum II vom ‚Raum I.5‘ sprechen.

30 Vgl. Godau 2005, S. 51f.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Raum in Adalbert Stifters "Bergkristall"
Untertitel
Wanderung zwischen Ordnung und Chaos
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
18
Katalognummer
V510832
ISBN (eBook)
9783346087454
ISBN (Buch)
9783346087461
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stifter, Raum, Ordnung, Chaos, NDL, Lotman, Raumtheorie, Bergkristall, Grenzüberschreitungen, Wetter, Zuversicht
Arbeit zitieren
Dominik Pohlmann (Autor:in), 2019, Raum in Adalbert Stifters "Bergkristall", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/510832

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