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Bekanntes und unbekanntes Judentum. Zweiter Teil

Título: Bekanntes und unbekanntes Judentum. Zweiter Teil

Estudio Científico , 2014 , 77 Páginas

Autor:in: Doz. Dr. Eva Saunders (Autor)

Estudios Judíos
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Der zweite Teil von "Bekanntes und unbekanntes Judentum" macht weiter mit dem Judentum bekannt und dient als weitere Einführung ins Judentum. Es werden viele interessante Themen beschrieben wie das Phänomen des "Ostjuden", das Leben im Shtetl, jüdisches Schulwesen und Gebet, jüdische Philosophie, historische Hintergründe der Feiertage Purim und Pessach und mehr.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Das Phänomen „der Ostjude“

1.1 Geografische und demographische Charakteristik Galiziens

1.2 Die Phänome „Ostjude“ und „Shtetl“

1.3 Die chassidische Bewegung

1.4 Die Emigration der Ostjuden

1.5 Die Ostjuden in Wien

2. Das Leben im Shtetl

2.1 Geschichte der polnisch-jüdischen Beziehungen

2.2 Schtetl

3. Jerusalem – die heilige Stadt oder der Ort der Unruhen?

3.1 Die Bedeutung Jerusalems im Judentum

3.2 Die Bedeutung Jerusalems im Christentum

3.3 Die Bedeutung Jerusalems im Islam

3.4 Die Besiedlung Jerusalems

3.5 Politischer Kampf um Jerusalem

3.6 Die Heiligkeit Jerusalems

4. Jüdisches Schulwesen

4.1 Kurzgeschichte der jüdischen Erziehung in der Antike und im Mittelalter

4.2 Die Etappen der deutsch-jüdischen Erziehung in der modernen Zeit

4.3 Historische Entwicklung der jüdischen Schulerziehung in Palästina bzw. im Staat Israel bis 1953

4.4 Die Änderung der jüdischen Schulerziehung in Israel seit 1953

4.5 Das Schulwesen im Kibbutz und unabhängige Schulen

5. Jüdische Philosophie

5.1 Ära des Talmuds (70-1040)

5.2 Mittelalter

5.3 Neuzeit

5.4 Das 20. Jahrhundert

6. Jüdisches Gebet

7. Messianismus im Judentum

7.1 Messianische Erwartungen im Tanach

7.2 Rabbinisches Verstehen des Messianismus

7.3 Der Messianismus am Anfang des 1. Jahrhunderts u. Z.

7.4 Messianische Vorstellungen im Laufe der Jahrhunderte

7.5 Messianismus und Chassidismus

7.6 Messianismus im Reformjudentum

8. Historischer Hintergrund des Feiertages Purim

8.1 Historischer Hintergrund

8.2 Bräuche, die mit dem Feiertag Purim verbunden sind

8.3 Welche Pflichten haben wir zu Purim?

9. Historischer Hintergrund des Feiertages Pessach

9.1 Die Ankunft der Israeliten nach Ägypten

9.2 Revolte und Flucht aus Ägypten

9.3 Haggada

9.4 Was für Pflichten haben wir zu Pessach?

10. Jüdisches Prag

10.1 Geschichte

10.2 Gegenwart

10.3 Bedeutende Persönlichkeiten des Prager jüdischen Lebens

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht zentrale Aspekte des jüdischen Lebens und der jüdischen Geschichte, mit einem besonderen Fokus auf das Phänomen des „Ostjuden“, die Lebensweise im traditionellen Schtetl sowie die historische und religiöse Bedeutung Jerusalems. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die religiösen, sozialen und kulturellen Entwicklungen des Judentums unter verschiedenen historischen Einflüssen zu vermitteln.

  • Analyse des ostjüdischen Lebensraums und der Migration.
  • Untersuchung der historischen Dynamik zwischen polnisch-jüdischen Gemeinschaften.
  • Darstellung der Rolle Jerusalems im Judentum, Christentum und Islam.
  • Überblick über jüdisches Bildungswesen, Philosophie und Gebetspraxis.
  • Betrachtung messianischer Strömungen und historischer Feiertage.

Auszug aus dem Buch

1.2 Die Phänome „Ostjude“ und „Shtetl“

Die assimilierten Juden der damaligen Zeit verstanden den „Ostjuden“ als Hindernis auf dem Weg zum Fortschritt. Ihrer Meinung nach war der Ostjude schmutzig und unzivilisiert, hinterlistig und unterwürfig, trug abgetragene und schlotterige Kaftane, hatte Pejes bis zur Schulter, stank nach Zwiebel und Knoblauch. Diese Abneigung von Außen führte bei manchen Juden zum Hass gegen sich selbst und zum Zorn über ihre Herkunft. Es entstand ein sogenanntes „ostjüdisches Problem“. So, wie viele Westjuden durch die Zuwanderung der Ostjuden überrascht waren, so schauten auch die polnischen Juden mit Misstrauen und Abneigung auf die Juden aus Russland – die sogenannten „Litwaken“. Diese sprachen einen anderen jiddischen Dialekt, und in der Öffentlichkeit sprachen sie nicht Polnisch, sondern Russisch. Ihrem Aussehen und Verhalten nach entsprachen sie allen Vorurteilen. Die polnischen Juden sahen in ihnen die Ursache der wachsenden Feindschaft gegen die Juden.

Das Phänomen „des Ostjuden“ ist im 18. Jahrhundert entstanden, und zwar im Prozess des religiösen Suchens zwischen dem messianischen Erwarten des Weltendes und der frommen Fixierung in diesem Leben. Der „Ostjude“ ist eine kulturell in sich geschlossene Persönlichkeit. Der Begriff setzte er sich erst im 19. und 20. Jahrhundert durch. Er bezeichnet mehr als nur die geografische Zugehörigkeit, denn die Ostjuden waren auch zahlreich außerhalb Osteuropas anzutreffen. Der Ostjude ist der Mensch, der sich bewusst zum Judentum bekennt, dessen Verständnis in ihm aber zum Konflikt ausgeartet ist. Die Tradition und die Erinnerungen sind dabei bestimmend. Er zieht sich meistens charakteristische Bekleidung an und hält die religiösen Vorschriften, Rituale, Sitten und Bräuche ein. Zum Ostjudentum gehört Jiddisch. Jiddisch wurde zur Muttersprache, Mameloschn, der Ostjuden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Phänomen „der Ostjude“: Dieses Kapitel untersucht die demografischen und sozialen Bedingungen galizischer Juden sowie die Entstehung und Wahrnehmung des Begriffs „Ostjude“.

2. Das Leben im Shtetl: Hier werden die historischen polnisch-jüdischen Beziehungen sowie der Charakter des Schtetls als jüdisches Zentrum in der Diaspora analysiert.

3. Jerusalem – die heilige Stadt oder der Ort der Unruhen?: Das Kapitel beleuchtet die Bedeutung Jerusalems aus der Perspektive der drei monotheistischen Weltreligionen sowie dessen Besiedlungsgeschichte.

4. Jüdisches Schulwesen: Ein Überblick über die historische Entwicklung jüdischer Erziehung von der Antike bis zum modernen israelischen Schulsystem.

5. Jüdische Philosophie: Dieses Kapitel zeichnet die philosophischen Meilensteine von der Talmuds-Ära bis zu bedeutenden Denkern des 20. Jahrhunderts nach.

6. Jüdisches Gebet: Eine Einführung in die Struktur und den Hintergrund des jüdischen Freitagabendgottesdienstes.

7. Messianismus im Judentum: Untersuchung messianischer Erwartungen im Tanach, in der rabbinischen Tradition und in historischen messianischen Bewegungen.

8. Historischer Hintergrund des Feiertages Purim: Darstellung der biblischen und historischen Zusammenhänge des Purimfestes inklusive seiner Bräuche.

9. Historischer Hintergrund des Feiertages Pessach: Analyse der historischen Ereignisse rund um den Auszug aus Ägypten und der damit verbundenen Seder-Pessach-Traditionen.

10. Jüdisches Prag: Ein Porträt der jüdischen Geschichte, der Infrastruktur und bedeutender Persönlichkeiten in der Stadt Prag.

Schlüsselwörter

Judentum, Ostjude, Shtetl, Jerusalem, Schabbat, Messianismus, Chassidismus, Purim, Pessach, Jüdische Philosophie, Prag, Franz Kafka, Tora, Talmud, Israel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Das Buch bietet eine umfassende Übersicht über das jüdische Leben, seine Geschichte und die kulturellen sowie religiösen Praktiken, die das Judentum über Jahrhunderte geprägt haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Ostjuden, das Leben im Schtetl, die symbolische Bedeutung Jerusalems, jüdische Bildung, Philosophie, Gebetspraxis und bedeutende jüdische historische Ereignisse.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, dem Leser ein tieferes Verständnis für die Traditionen, die religiösen Grundlagen und die Geschichte des Judentums in verschiedenen kulturellen Kontexten zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten historisch-kulturellen Analyse, die sich auf einschlägige Literatur, religiöse Texte und dokumentierte historische Ereignisse stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Kapitel, die von den Grundlagen der jüdischen Existenz in Osteuropa bis hin zu komplexen philosophischen und messianischen Diskursen sowie spezifischen regionalen Beispielen, wie der Prager jüdischen Gemeinde, reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Judentum, Diaspora, Messianismus, Schtetl, religiöse Tradition, Geschichte und kulturelle Identität geprägt.

Wie unterscheidet sich das chassidische Gebet vom klassischen Gebet?

Das chassidische Gebet zeichnet sich durch eine deutlich höhere Emotionalität, Lautstärke, Begeisterung sowie den Einsatz von Gesang und körperlicher Bewegung aus, um die Freude an der Verbindung zu Gott auszudrücken.

Warum ist das Schtetl für das Verständnis des europäischen Judentums so wichtig?

Das Schtetl fungierte als ein kulturell in sich geschlossener Lebensraum, der die soziale Identität und die Einhaltung jüdischer Traditionen sicherte, obwohl die Juden gleichzeitig in die nichtjüdische Welt integriert waren.

Welche Rolle spielt Jerusalem in der jüdischen Symbolik?

Jerusalem dient als Symbol für die Hoffnung auf das Heil, für die Einheit des Volkes und als spiritueller Mittelpunkt, auf den sich messianische Erwartungen ausrichten.

Wie beeinflusste das Judentum die Entwicklung der Stadt Prag?

Die jüdische Gemeinde in Prag entwickelte eine starke Infrastruktur mit Synagogen, Friedhöfen und Bildungseinrichtungen, die bis heute das Stadtbild (insbesondere den Stadtteil Josefov) und das kulturelle Erbe Prags maßgeblich beeinflusst haben.

Final del extracto de 77 páginas  - subir

Detalles

Título
Bekanntes und unbekanntes Judentum. Zweiter Teil
Autor
Doz. Dr. Eva Saunders (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
77
No. de catálogo
V282162
ISBN (Ebook)
9783656821458
ISBN (Libro)
9783656821465
Idioma
Alemán
Etiqueta
Judentum Shtetl jüdisches Schulwesen jüdische Philosophie jüdisches Gebet Messianismus im Judentum
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Doz. Dr. Eva Saunders (Autor), 2014, Bekanntes und unbekanntes Judentum. Zweiter Teil, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282162
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