Die Rassenhygiene hat ihre Wurzeln in der Eugenik, einer Bewegung, die sich mit der Verbesserung der menschlichen Rasse durch Zucht und Auslese beschäftigt. Im Nationalsozialismus wurde die Rassenhygiene zu einem zentralen Element der Ideologie und Politik, mit dem Ziel, eine als überlegen angesehene Rasse zu schaffen. Die Auswirkungen der Rassenhygiene waren verheerend, insbesondere für die Opfer des Holocausts und andere von der nationalsozialistischen Politik betroffene Gruppen. Die Diskussion um Rassenhygiene ist auch heute noch relevant, insbesondere im Kontext der Bioethik und der Diskussion um die Grenzen der medizinischen Forschung und Praxis. Zentrale Fragen sind dabei, ob und wie die Ergebnisse der Genforschung und der Humangenetik für die Verbesserung der menschlichen Rasse eingesetzt werden sollten, und wie die Rechte und die Würde des Einzelnen in diesem Prozess geschützt werden können. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.