Die Minne ist ein komplexes und vielschichtiges Phänomen, das in der mittelhochdeutschen Literatur unterschiedliche Ausprägungen und Interpretationen erfahren hat. Im Laufe der Zeit hat sich die Minne von einer ursprünglich religiösen Vorstellung zu einer weltlichen, höfischen Liebeskonzeption entwickelt, die sich in Werken wie Wolframs von Eschenbach "Parzival" oder Gottfrieds von Straßburg "Tristan" widerspiegelt. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Minne hat zu verschiedenen Theorien und Interpretationen geführt, die sich mit Fragen der Authentizität, der sozialen Rolle der Frau und der literarischen Darstellung von Emotionen befassen. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema bei GRIN, sofort als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand.