Bourdieu entwickelte seine Theorien im Kontext der französischen Soziologie und Kulturwissenschaften der 1960er und 1970er Jahre. Seine Feldtheorie beschreibt, wie soziale Felder wie Bildung, Kunst oder Medien durch Machtverhältnisse und soziale Klassen geprägt sind. Der Habitus-Begriff bezeichnet die internalisierten Dispositionen und Einstellungen, die Individuen in ihren sozialen Umgebungen entwickeln. Die Bourdieuschen Theorien haben eine breite Anwendung in verschiedenen Disziplinen gefunden, von der Soziologie über die Kulturwissenschaften bis hin zur Bildungsforschung. Sie bieten eine Grundlage für die Analyse sozialer Ungleichheiten, kultureller Praktiken und Machtstrukturen. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu Bourdieus bei GRIN, sofort als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand.